Flug am 13. und ein Absturz

Groß Ilsede.  Der Literaturkurses 12 des Städtischen Meerbusch-Gymnasiums geht auf eine amüsante Reise.

Beim Abschlussfoto alle zusammen auf einem Bild: Passagiere, die Crew und die Crew vom Fernsehen, Redaktion Dschungelcamp - Bravo.

Beim Abschlussfoto alle zusammen auf einem Bild: Passagiere, die Crew und die Crew vom Fernsehen, Redaktion Dschungelcamp - Bravo.

Foto: Martin Winrich Becker

Die Aula des Gymnasiums Groß Ilsede war gut gefüllt und das Publikum bereit für ein großes Abenteuer. Auf dem Spielplan stand das Stück des Nordrhein-Westfälischen Städtischen Meerbusch-Gymnasiums über eine Flugreise an einem 13.

Am Anfang machten drei Stewardessen in flugtauglichem Outfit die Zuschauer vertraut mit den üblichen Sicherheitshinweisen und dann öffnete sich auch gleich der Vorhang. Hier saßen 10 Fluggäste in ihren Sitzen und schwadronierten abwechselnd über die irrwitzigsten Dinge bis zum eigentlichen Top-Thema: Freitag, der 13. Und warum man überhaupt an solch einem Tag eine Flugreise unternimmt? Eine Frage die offen bliebt. Das Publikum lernte so die einzelnen Typen recht gut kennen. Unter den Fluggästen ein buntes Durcheinander mit Neurotikern, einem Geschäftsmann, Sportler, Terrorist, Macho, Opa, Touri und einer Optimistin, Computerfreak und Leserin. Im Cockpit der Boeing 737 der Fluglinie GGI und Flugnummer DS1-19 saß der schneidig gekleidete Flugkapitän Blaumann, der das ganze Stück über von Rotwein angetörnt über die Bühne stolperte.

Und dann kam die Durchsage des Kapitäns, dass man zu wenig Kerosin getankt hätte und deshalb nun eine Notwasserung durchführen müsste. Chaos im Flugzeug und beim Aufschlag auf das Wasser, wurde es dunkel im Zuschauerraum. Nach einigen Sekunden öffnete sich wieder der Vorhang und man war auf einer vermeintlich menschenleeren Insel gestrandet. Grüppchenweise kamen die Passagiere durch den Urwald der Insel auf die Bühne.

Und schon stand die Frage im Raum, was man denn zu Essen hätte. Natürlich nichts. Der Opa, der den letzten Weltkrieg miterlebt hatte, schleppte dann ein Wildpferd in einem Fangnetz an, das gegrillt am Strand, den ersten Hunger vertrieb.

Plötzlich standen da zwei Eingeborene auf der Szenerie, die vom Opa, dem Macho und dem Geschäftsmann niedergeschlagen wurden.

Und plötzlich kam heraus, dass das alles nur ein TV-Spiel gewesen ist und der Absturz provoziert worden war. Die Eingeborenen waren Moderatoren und das Spiel war zu Ende, als alle davon Wind bekommen hatten.

Ende gut, alles gut.

Alle jungen Schauspieler boten eine gute Performance und waren mit Spaß und Lust am Spiel bei der Sache. Kursleiterin Viviane Alsayed-Krämer zeigte damit Regietalent, das den jungen Schauspielern einigen Raum bot.

Nach eineinhalb Stunden war die Flugreise vorbei und das Publikum applaudierte den zahlreichen Darstellern begeistert.

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