Wieder freie Fahrt auf der Oberger Ortsdurchfahrt

Oberg.  Nach rund eineinhalb Jahren sind die Straßenbauarbeiten abgeschlossen, es fehlen noch Kanalbauarbeiten.

Befahrbar ist wieder die Oberger Ortsdurchfahrt (hinten), hier die Kreuzung mit der Weststraße (vorne).

Befahrbar ist wieder die Oberger Ortsdurchfahrt (hinten), hier die Kreuzung mit der Weststraße (vorne).

Foto: Harald Meyer

Für die Geschäfte an der Ortsdurchfahrt wie den Supermarkt, aber auch für die Anlieger ist eine lange Leidenszeit zu Ende gegangen: Der Umbau der Oberger Ortsdurchfahrt (Kreisstraße 26) ist abgeschlossen, die Straße ist wieder für alle Verkehrsteilnehmer befahrbar. Daran ändert auch nichts, dass der Wasserverband Peine auch weiterhin noch die Kanalisation erneuern muss – diese Arbeiten, die sich bis September hinziehen sollen, werden mit dem Inlinerverfahren vorgenommen.

Rund eineinhalb Jahren war die Ortsdurchfahrt für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt – länger, als zunächst geplant: Ein Grund für die Verzögerungen ist gewesen, dass die vorgesehene Deponie zunächst die abgefräste Asphaltschicht der Straße nicht aufnehmen konnte; zudem haben Ver- und Entsorgungsleitungen nicht dort gelegen, wo sie vermutet worden sind. Während der Vollsperrung haben sie sich in Oberg und Münstedt darüber beschwert, dass sie große Umwege in Kauf nehmen mussten; zudem hat es in Oberg Klagen von Geschäftsbetreibern gegeben, dass Kunden wegen der Straßenbauarbeiten ausgeblieben seien.

Die Ortsdurchfahrt hat auf 925 Metern eine neue schmalere Fahrbahn mit neuem Unterbau erhalten, zwei Querungshilfen, beidseitig einen kombinierten Geh- und Radweg sowie Parkbuchten. Als Gesamtkosten sind 2,55 Millionen Euro eingeplant: Das Gros zahlt der Landkreis, die Gemeinde Ilsede und die Anlieger übernehmen insgesamt 290.000 Euro.

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