Diese Woche

Das Klinikum am Tropf

Gutes Rezept: Ein Gesundheits-Ausschuss in Kreistag hätte garantiert Wirkung

Seit einem Jahr ist das Klinikum Peine wieder in kommunaler Hand, wieder runter von der Insolvenz-Intensivstation. Politik und Verwaltung in Kreis und Stadt Peine hatten seinerzeit bewusst entschieden, viel Geld, sehr viel Geld, in die Wiederbelebung des „Patienten“ zu investieren, um der Peiner Bevölkerung in eigener Regie ein zentrales Versorgungsangebot bieten zu können. Ein guter Plan. Doch ein Jahr nach der Rücknahme ist der „Patient“ noch nicht wieder richtig auf den Beinen. Im Gegenteil: Es läuft darauf hinaus, dass das 275-Betten-Haus auf den „Tropf“ des in der Vergangenheit so sehr gescholtenen privaten Vorbesitzers, AKH Celle, angewiesen ist. Auf den letzten Drücker soll nun in Celle eine Fortführung wichtiger Dienstleistungen (zum Beispiel Radiologie, Apotheke) eingekauft werden, andernfalls stünde Peine zum 1. Januar in essenziellen Bereichen mit leeren Händen da. Offenbar war die Übergangsphase vom Rückkauf bis zur kompletten Loslösung von vornherein zu kurz kalkuliert, offensichtlich aber waltete in Peine auch nicht die erforderliche Weitsicht. So musste der designierte Landrat Henning Heiß eingestehen: Peine ist spät dran.

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