Die Silver Rockets und PX spielen bei „Broistedt brennt“

Broistedt.  Die Bands aus Salzgitter und Braunschweig treten beim Minifestival bei Rausch Metalltechnik auf. Der Überschuss geht an „Save the Children“.

Die Silver Rockets aus Salzgitter stehen am Freitagabend bei Rausch in Broistedt auf der Bühne. Sie bieten eine Rockabilly Show.

Die Silver Rockets aus Salzgitter stehen am Freitagabend bei Rausch in Broistedt auf der Bühne. Sie bieten eine Rockabilly Show.

Foto: Privat / Rausch

Es geht auch ohne Expansionswahn – das gilt sowohl für das Broistedter Unternehmen Rausch Metalltechnik als auch für das kleine, aber feine Musikfestival „Broistedt brennt“. Das findet am Freitag, ab 18 Uhr, zum 13. Mal statt, wieder auf dem überdachten Innenhof zwischen den Arbeitshallen von Rausch im Broistedter Gewerbegebiet (Lise-Meitner-Straße 7).

Geschäftsführer Uwe Rausch kündigt die zwei Bands an, die in diesem Jahr auf der Bühne zwischen den Hallen auftreten werden: „Ab circa 19 Uhr die Silver Rockets aus Salzgitter – Rockabilly vom Feinsten mit akustischen, wie auch visuellen Showeinlagen! Danach kommt ab circa 21 Uhr die Band PX aus Braunschweig auf die Bühne – zwei Powerfrontfrauen, zwei Gitarren und der beste Bass mit Nicki aus Salzgitter. Dazu ein Schlagzeug, was seinem Namen alle Ehre macht. Rock, Funk und Soul vom Feinsten!“

Wie so oft gibt es einen Bezug zwischen Rausch und den Bands, die dort auftreten. Von den Silver Rockets sei ein Mitglied bei einer der vorherigen Veranstaltungen von „Broistedt brennt“ dabei gewesen, erzählt Uwe Rausch. „Der hat mir dann gesagt: ‘Ich möchte mal bei Euch auftreten’.“ Per handgeschriebenem Brief habe er sich mit seiner Band beworben und den Zuschlag erhalten. Die Band PX seien alte Bekannte aus der Musikerszene. „Und meine Frau singt da auch wieder mit“, kündigt Uwe Rausch an.

Wie immer gebe es Essen vom Grill, Cocktails, kühles Bier, Wein und „jede Menge Nonalk“.

Bei Rausch arbeiten die Mitarbeiter vor, während und danach ehrenamtlich für „Broistedt brennt“. Alles, was es oberhalb der Kostendeckung an Spenden und Einnahmen aus den Verkaufsständen gibt, wird traditionell gespendet – wie im Vorjahr soll die Hilfsorganisation „Save the Children“ davon profitieren. „In der Regel kommen 400 bis 800 Euro zusammen“, sagt Uwe Rausch.

Planung und Organisation des Minifestivals auf dem eigenen Firmengelände liefen jedes Jahr routinierter ab. Dennoch sei keine Erweiterung der jedes Jahr mit rund 800 Gästen gut besuchten Veranstaltung geplant. „Wir haben es oft überlegt, aber ich will es nicht“, betont Uwe Rausch. „Wir werden auch weiter keinen Eintritt nehmen.“ Denn sonst seien Abgaben an die Gema fällig. Und bei einer Vergrößerung der Veranstaltung müsse mit mehr Auflagen, mit mehr Kosten und somit mit weniger Spenden für den guten Zweck danach gerechnet werden.

„Es bleibt ein Hobby“, sagt der Rausch-Geschäftsführer. Und: „Ich muss auch an meine Mitarbeiter denken.“ Denn die hätten schon vor dem Festival einen Arbeitstag zu absolvieren. Deswegen heißt es auch 2019 bei „Broistedt brennt“ wie in den Vorjahren: „Um 0 Uhr ist Schluss!“

Denn am nächsten Tag gibt es noch die interne Feier mit geladenen Gästen zum 20-jährigen Bestehen von Rausch Metalltechnik – auch ohne sonst bei vielen Unternehmen verordnetem, angeblich alternativlosem Wachstumszwang. Statt Geschenken wird gesammelt. Diese Spende ist für das Kinderhospiz Braunschweig vorgesehen.

Informationen zu „Broistedt brennt“ gibt es im Internet unter www.broistedt-brennt.de.

Die Bands Silver Rockets und PX haben jeweils eigene Facebook-Seiten.

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