Wahnsinn – Feuerwehrhaus ist eröffnet

Denstorf  Rund acht Jahre nach den ersten Planungen hat die Gemeinde das Gebäude in Denstorf nun fertiggestellt.

Freuen sich über das neue Feuerwehrhaus in Denstorf (von links): Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst, Ortsbrandmeister Andreas Schüller, Gemeindebrandmeister Peter Splitt und Bürgermeister Ralf Werner.

Foto: Harald Meyer

Freuen sich über das neue Feuerwehrhaus in Denstorf (von links): Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst, Ortsbrandmeister Andreas Schüller, Gemeindebrandmeister Peter Splitt und Bürgermeister Ralf Werner. Foto: Harald Meyer

Volksfeststimmung im Denstorfer Feuerwehrhaus: Bratwurst und Getränke gab es für die Gäste. Denn mit der Eröffnung des Feuerwehrhauses der Ortswehr Denstorf/Klein Gleidingen hat sich ein langgehegter Wunsch erfüllt – und das musste gefeiert werden.

Ein Blick zurück: Bereits mit dem freiwilligen Zusammenschluss der Ortswehren Denstorf und Klein Gleidingen 2009 kam die Bitte auf nach einem gemeinsamen Dach über den Kopf – also nach einem Feuerwehrhaus. Dass es bis zur Eröffnung des modernen standesgemäß in roter Farbe gehaltenen Neubaus rund acht Jahre gedauert hat, das hat Ortsbrandmeister Andreas Schüller das eine oder andere Mal an den Rand des Wahnsinns getrieben – wie er am Freitag in seiner Begrüßungsrede freimütig einräumte. Zum Zusammenschluss der beiden Ortswehren sagte Schüller: „Wir haben lange Zeit gebraucht, um zusammenzufinden.“ Inzwischen sei er aber sicher, dass die Feuerwehr Denstorf/Klein Gleidingen den „gestiegenen Ansprüchen“ gerecht werde.

Vecheldes Gemeindebrandmeister Peter Splitt erinnerte: Das Feuerwehrhaus in Klein Gleidingen sei abgängig, auch das in Denstorf nicht das beste – der Neubau sei also eine gute Entscheidung gewesen. Der Vallstedter erwähnte auch die schwierige Standortsuche für das neue Feuerwehrhaus: Zunächst sei eine Fläche zwischen Denstorf und Klein Gleidingen ins Auge gefasst worden, gebaut worden ist es am Mölderweg in Denstorf.

„Alles, was etwas länger währt als geplant, wird endlich gut“, kommentierte Vecheldes Bürgermeister Ralf Werner launig die Verzögerungen. Letztlich sei erst 2013 mit dem Feuerwehrkonzept alles klar gewesen für das neue Feuerwehrhaus; 2014 sei der Bauantrag beim Landkreis eingereicht und von ihm genehmigt worden, 2015 sei Baubeginn gewesen. Herausgekommen ist Werner zufolge ein „Schmuckstück“ von Feuerwehrhaus, die Kosten von knapp einer Million Euro seien im kalkulierten Rahmen geblieben. Was mit den früheren Feuerwehrhäusern in Denstorf und Klein Gleidingen geschieht, ist Werner zufolge noch nicht entschieden.

Das neue Feuerwehrhaus mit einer Nutzfläche von 500 Quadratmetern befindet sich auf einem 1700 Quadratmeter großen Areal am Mölderweg: Unten befinden sich unter anderem die Fahrzeughalle für drei Wagen, der Umkleidebereich und der Aufenthaltsraum/Schulungsraum, oben ist der Jugendraum. Zur Feuerwehr gehören 42 aktive Erwachsene und 12 Jugendliche.

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