Denstorf/Klein Gleidingen wird zur Stützpunktfeuerwehr

Vechelde  Der Feuerwehrausschuss empfiehlt zudem einen zweiten stellvertretenden Gemeindebrandmeister und höhere Aufwandsentschädigungen.

Die Ortsfeuerwehr Denstorf/Klein Gleidingen – hier bei der Eröffnung des Feuerwehrhauses in Denstorf – wird künftig eine Stützpunktfeuerwehr sein.

Die Ortsfeuerwehr Denstorf/Klein Gleidingen – hier bei der Eröffnung des Feuerwehrhauses in Denstorf – wird künftig eine Stützpunktfeuerwehr sein.

Foto: Archiv

. Die Gemeinde Vechelde wächst und ist mit derzeit knapp 17.600 Einwohnern die zweitgrößte Landgemeinde im Kreisgebiet – eine Entwicklung, die sich auch auf die Feuerwehr auswirkt: Die Ortsfeuerwehr Denstorf/Klein Gleidingen soll zur Stützpunktfeuerwehr werden – dafür hat sich der Vechelder Feuerwehrausschuss ausgesprochen.

Dieser Schritt wäre auch logisch, da es in der Gemeinde vier Löschbezirke gibt, in denen sich die jeweiligen Feuerwehren im Einsatzfalle gegenseitig unterstützen, damit auch tagsüber ausreichend Feuerwehrleute vor Ort sind. Im Löschbezirk Ost gibt es derzeit noch keine Stützpunktwehr – künftig wird es Denstorf/Klein Gleidingen sein. „Diese Feuerwehr verfügt bereits über eine Ausstattung, die dem Status eines Feuerwehrstützpunkts gemäß der Feuerwehrverordnung entspricht“, hebt Vecheldes Bürgermeister Ralf Werner hervor. Zurzeit gibt es in der Gemeinde mit Bettmar sowie Vallstedt/Alvesse zwei Stützpunktfeuerwehren, Vechelde/Wahle ist Schwerpunktfeuerwehr.

Aufgrund der Größe der gemeindlichen Feuerwehr soll der neue Gemeindebrandmeister Alfred Goldbeck (Bettmar) nicht nur einen Stellvertreter bekommen, sondern zwei – auch das empfiehlt der Ausschuss. Zurzeit ist Andreas Schüller aus Denstorf stellvertretender Gemeindebrandmeister, einen weiteren Stellvertreter muss die Feuerwehr noch festlegen. Aufgrund der Größe der Feuerwehr sei die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Aufgaben mit einem Gemeindebrandmeister und nur einem Stellvertreter „schwierig“ – deshalb künftig zwei Stellvertreter, argumentiert die Feuerwehr und der Ausschuss.

Auf Wunsch der Feuerwehr sollen die Funktionsträger der Wehren künftig eine etwas höhere Aufwandsentschädigung erhalten: Dem hat der Feuerwehrausschuss zugestimmt. Laut Gemeindeverwaltung beläuft sich dieser Mehrbedarf auf knapp 12.000 Euro im Jahr.

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