145. Geburtstag der Feuerwehren Denstorf und Klein Gleidingen

Denstorf/Klein Gleidingen.  Viele kommen zum Festgottesdienst, feiern im Zelt und begleiten den Festumzug. Auch Ehrungen stehen an.

Im Rahmen des Frühstücks gab es zahlreiche Ehrungen und eine Beförderung (von links): Abschnittsleiter Ost Martin Ahlers, Detlef Habelmann (40 Jahre), Andreas Lüddecke (40 Jahre), Armin Erfurt (40 Jahre), Albert Päs (50 Jahre), Klaus-Peter Rasch (25 Jahre), Ortsbrandmeister Andreas Schüller (Oberbrandmeister), Hans-Jürgen Kummer (50 Jahre), Gemeindebrandmeister Alfred Goldbeck, stellv. Ortsbrandmeister Carsten Nikelski.

Im Rahmen des Frühstücks gab es zahlreiche Ehrungen und eine Beförderung (von links): Abschnittsleiter Ost Martin Ahlers, Detlef Habelmann (40 Jahre), Andreas Lüddecke (40 Jahre), Armin Erfurt (40 Jahre), Albert Päs (50 Jahre), Klaus-Peter Rasch (25 Jahre), Ortsbrandmeister Andreas Schüller (Oberbrandmeister), Hans-Jürgen Kummer (50 Jahre), Gemeindebrandmeister Alfred Goldbeck, stellv. Ortsbrandmeister Carsten Nikelski.

Foto: Privat

145 Jahre bestehen die Feuerwehren, und die Ortsfeuerwehr Denstorf/Klein Gleidingen gibt es nach der Fusion im Jahr 2009 seit zehn Jahren – Grund genug für ein dreitägiges Fest. Das schreibt Uwe Otto für die Ortsfeuerwehr. Und zieht ein Fazit: „Die Feier war rundum gelungen, das Wetter spielte mit. Und das Wichtigste: Es wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen, an allen Tagen waren das Festzelt und der Platz sehr gut besucht.“

Los ging es am Freitag mit einem Festgottesdienst in der Denstorfer Kirche. Pröpstin Pia Dittmann-Saxel hatte die Vertretung für den im Urlaub befindlichen örtlichen Pastor Johannes Büscher übernommen. In ihrer Ansprache schlug sie einen Bogen von den vielfältigen Aufgaben und Diensten am Nächsten durch die Feuerwehrkameraden hin zum Inhalt der Bibel, wo diese Nächstenliebe durch Taten beschrieben wird. Im Anschluss an den Gottesdienst erfolgte eine Kranzniederlegung am Ehrenmal vor der Kirche zum Gedenken an die verstorbenen Kameraden.

Beim anschließenden Festkommers im Festzelt konnte Ortsbrandmeister Andreas Schüller neben vielen Abordnungen diverser Ortswehren auch Gäste aus Politik, Feuerwehrführung und Vereinen begrüßen. In seiner Rede dankte Schüller dem Organisationsteam um den Kameraden Carsten Nikelski sowie allen weiteren Helfern für die viele Zeit und Arbeit, damit das Fest stattfinden kann. In seinem Rückblick stellte Schüller fest, dass die Jugendfeuerwehr, damals gegründet in Klein Gleidingen, inzwischen auch schon seit 40 Jahren besteht. Ansonsten beschränkte er sich auf die vergangenen zehn Jahre nach der Fusion der beiden Ortswehren Denstorf und Klein Gleidingen, die er als sehr gelungen betrachtet. In den zurückliegenden Jahren sei sehr viel Positives passiert, wie der Bau des neuen Feuerwehrhauses und die Inbetriebnahmen eines neuen Mannschaftstransportwagens und eines neuen Tanklöschfahrzeugs. Und seit dem 30. Juli ist man auch Stützpunktfeuerwehr.

Bürgermeister Ralf Werner stellte in seinem Grußwort fest, dass sich die Feuerwehr im Allgemeinen immer an die jeweilige Zeit und damit an die verschiedenen Staatssysteme angepasst habe. Die Feuerwehr sei heutzutage keine reine Löschtruppe mehr, sondern übernehme vielfältige Aufgaben für das Allgemeinwohl.

Ortsbürgermeister Enrico Jahn stellte klar, dass die Feuerwehr nicht nur wichtiger Bestandteil im Ort durch Brandbekämpfung und sonstiger Hilfe sei, sondern auch zum kulturellen Leben im Ort einen entscheidenden Beitrag leiste.

Schließlich überbrachte der Leiter des Abschnitts Ost, Martin Ahlers, die Grüße der Kreisfeuerwehr und dankte allen Kameraden der Feuerwehr für ihren unermüdlichen Einsatz und Hilfestellungen zum Wohle der Bevölkerung.

Aufgelockert wurde der Abend durch verschiedene Aufführungen der Chorgemeinschaft, der Stepptanzgruppe des Tanzclubs Royal, der Kellerkinder – ein männliches Ensemble aus der Chorgemeinschaft – und der Densin Girls.

Am Samstag fand um 14 Uhr der Festumzug statt. An diesem nahmen insgesamt 17 Gruppen teil. Für den musikalischen Rahmen des Umzugs sorgten der Musikzug der Feuerwehr Dinklar, die Drum & Marching Band aus Salzgitter-Thiede sowie der Musikzug BDKJ Wendeburg.

Viele Gruppen hatten mit viel Liebe jeweils Wagen bunt geschmückt, einige waren noch zusätzlich mit Fußgruppen unterwegs. Die wohl größte Gruppe mit zwei Wagen stellte dabei der TSV Denstorf. Der etwa einstündige Umzug führte durch verschiedene Straßen in Denstorf und Klein Gleidingen. Abends fand der Festball statt.

Damit keiner am Sonntag das Frühstück verpasst, begann um 8 Uhr das Wecken zusammen mit dem Spielmannszug Liedingen. Pünktlich um 10 Uhr lief der kleine Zug dann unter tosendem Beifall der Besucher in das Festzelt ein. Nach der Begrüßung der Anwesenden, vor allem auch einiger Gäste, durch Ortsbrandmeister Andreas Schüller, erfolgte das Frühstück, geliefert durch die Schlachterei Brandes. Und es gab dank vieler Spenden auch reichlich Freigetränke.

Bevor die Stimmung zu ausgelassen wurde, hatte Andreas Schüller im Beisein vom Leiter des Abschnitts Ost, Martin Ahlers, sowie dem Gemeindebrandmeister Alfred Goldbeck, die letzte offizielle Aufgabe des Festwochenendes zu erledigen: Es standen noch verschiedene Ehrungen an. Für langjährige Mitgliedschaft erhielten jeweils das entsprechende Feuerwehrehrenzeichen die Kameraden Klaus-Peter Rasch (25 Jahre), Detlef Habelmann, Andreas Lüddecke und Armin „Paule“ Erfurt (jeweils 40 Jahre) sowie Albert Päs und Hans-Jürgen Kummer (jeweils 50 Jahre). Und zum Schluss hatte Gemeindebrandmeister Alfred Goldbeck noch eine Überraschung für Ortsbrandmeister Andreas Schüller parat, indem er ihn in Würdigung seiner Verdienste zum Oberbrandmeister beförderte. red

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