Hindenburgstraße in Denstorf – Fahrbahn wird schmaler

Denstorf.  Nach der Kanalsanierung wird die Kreisstraße bis zum Beginn des Straßenausbaus für den gesamten Verkehr frei gegeben.

Seine Pläne für den Ausbau der Hindenburgstraße in Denstorf hat der Landkreis Peine jetzt konkretisiert.

Seine Pläne für den Ausbau der Hindenburgstraße in Denstorf hat der Landkreis Peine jetzt konkretisiert.

Foto: Thomas Stechert

Das Beste vorweg: Der Landkreis Peine baut die Hindenburgstraße (Kreisstraße 52) in Denstorf aus – und die Anlieger müssen dafür nichts bezahlen, weil die Gemeinde Vechelde deren Anteil mitfinanziert.

Zu dem Umbau, der im Oktober 2019 genehmigt (planfestgestellt) worden ist, führt Kreissprecher Fabian Laaß aus: „Die Fahrbahnbreite der Hindenburgstraße wird von 6,50 bis 7 Meter auf 6,20 Meter verschmälert und weitet sich in den Kurvenbereichen bis 6,80 Meter auf.“ Der Ausbau erfolge beidseitig mit Gehweg.

„Die Fahrbahnoberfläche zeigt sich in einem schlechten Zustand: Flickstellen, Risse sowie Schlaglöcher und Unebenheiten befinden sich auf der gesamten Hindenburgstraße“, begründet Laaß den notwendigen Straßenausbau: „Der Fahrbahnaufbau entspricht nicht mehr den heutigen Verkehrsansprüchen.“ Die Kosten für die Nebenanlagen (Gehwege) trägt komplett die Gemeinde Vechelde, die Ausgaben für die Fahrbahn übernimmt der Landkreis als Straßenbaulastträger. Den Ausbau der Gehwege begründet der Landkreissprecher so: „Die Gehwege sind in vielen Teilen abgängig, zu schmal und nicht barrierefrei.“ Nicht vorgesehen und wegen der Enge der Straße auch gar nicht machbar sind: ein Fahrradweg (Radfahrer müssen auf der Fahrbahn fahren), Parkbuchten und Grünanlagen.

Laaß zufolge sollen die Kanalbauarbeiten in der Hindenburgstraße – vorgenommen vom Wasserverband Peine – bis Ende Dezember abgeschlossen sein. Bis dahin wird die Straße für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. „Danach wird die Hindenburgstraße bis zum Beginn des Straßenbau für den gesamten Verkehr zunächst zunächst wieder frei gegeben“, blickt der Sprecher voraus. Mit Beginn der Straßensanierung – voraussichtlich frühestens ab April des nächsten Jahres – gibt es wieder eine Vollsperrung.

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