Kernenergie

Atomunglück Tschernobyl – Vortrag in Vechelde gegen Vergessen

Die Stadt Prypjat in der Ukraine in unmittelbarer Nähe zum Atomreaktor von Tschernobyl musste nach der Katastrophe vor mehr als 30 Jahren komplett geräumt werden. Sie ist heute eine Geisterstadt. Meinolf Lipka, der in Vechelde den Vortrag hält, durfte ins Sperrgebiet.

Die Stadt Prypjat in der Ukraine in unmittelbarer Nähe zum Atomreaktor von Tschernobyl musste nach der Katastrophe vor mehr als 30 Jahren komplett geräumt werden. Sie ist heute eine Geisterstadt. Meinolf Lipka, der in Vechelde den Vortrag hält, durfte ins Sperrgebiet.

Foto: Efrem Lukatsky / dpa

Vechelde.  Der Krieg in der Ukraine hat das einst havarierte Atomkraftwerk in Tschernobyl wieder in den Blickpunkt gerückt.

Bündnis 90/Die Grünen laden am Mittwoch, 4. Mai, um 19 Uhr im Bürgerzentrum in Vechelde (Hildesheimer Straße 5) zu einem Bildervortrag von und mit Meinolf Lipka ein. Titel: „Tschernobyl – gegen das Vergessen.“

Meinolf Lipka konnte das Sperrgebiet 31 Jahre nach der Katastrophe mit dem Atomkraftwerk (AKW) besuchen und hat in eindrucksvollen Bildern seine Reise dokumentiert.

In Zeiten des Krieges in der Ukraine werden 36 Jahre nach der größten Katastrophe in der Geschichte der Kernenergie-Nutzung wieder Stimmen laut, den beschlossenen Atomausstieg hinauszuschieben und AKWs weiter laufen zu lassen, um die gesteckten Klimaziele und eine Unabhängigkeit von Russland zu erreichen.

„Wir möchten mit diesem Vortrag einen Beitrag gegen das Vergessen setzen“, heißt es in der Ankündigung.

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