Wendeburger Grundschule bereit für den Start

Wendeburg.  In den Ferien wurde in den Wendeburger Schulen geputzt, gebohnert, gestrichen und renoviert. Am Donnerstag beginnt die Schule wieder.

Hausmeister Henning Schrader zeigt den Vergleich: Die alten Holzstühle gibt es in drei Größen. Sie werden klassenweise nach und nach durch neue Stühle ersetzt, die auf die Größe der Kinder eingestellt werden können. 

Hausmeister Henning Schrader zeigt den Vergleich: Die alten Holzstühle gibt es in drei Größen. Sie werden klassenweise nach und nach durch neue Stühle ersetzt, die auf die Größe der Kinder eingestellt werden können. 

Foto: Bettina Stenftenagel

Wenn am Donnerstag die Schule wieder beginnt, haben die Handwerker ihre „Hausaufgaben“ erledigt. Die Gemeinde Wendeburg hatte mehrere Arbeiten in Auftrag gegeben. So wurden für 9000 Euro an den drei neuen Klassenzimmern die gewünschten Außenjalousien angebracht. Außerdem wurden in den beiden Klassenzimmern im denkmalgeschützten Altbau die Fußböden saniert und neu aufgebaut. Beide Räume seien renoviert worden und haben neue Holzfenster bekommen. Die Gemeinde habe in diese Maßnahme 40.000 Euro investiert, so Bürgermeister Gerd Albrecht. Für weitere 800 Euro sei ein neuer Sandkasten angelegt worden. Ein von der Gemeinde und dem Förderverein finanziertes Außenspielgerät für insgesamt 15.000 Euro soll zu einem späteren Zeitpunkt aufgestellt werden.

Einige Arbeiten wurden bereits in den Osterferien erledigt: Für 3.000 Euro wurde die Rasen- und Spielfläche aufgearbeitet und in den Klassenräumen zusätzliche Pinnwände angebracht (1500 Euro). Ebenfalls in den Osterferien wurde der Mehrzweckraum frisch gestrichen und der Fußboden erneuert (7.500 Euro). In der Grundschule Bortfeld wurde auch bereits in den Osterferien ein Klassenzimmer mit Nebenraum, Flur und Treppenaufgang frisch gestrichen (7.000 Euro).

In der Grundschule Meerdorf waren die Maler in den Sommerferien: Zwei Klassenzimmer und der Flur bekamen neue Farbe, außerdem wurden die Parkettfußböden aufgearbeitet (8.500 Euro).

Hausmeister Henning Schrader hatte während der ersten drei Schulferienwochen Urlaub. Seither ist er wieder im Einsatz. „Zu tun ist hier immer was. Und das Unkraut wächst auch“, sagt er und zupft ein Pflänzchen weg, das vorwitzig aus dem Gitter eines Fußabtreters am Eingang lugt. „In den Ferien ist Zeit für eine Grundreinigung der Räume“, erklärt der Hausmeister weiter. „Da werden die Schränke auch mal von oben sauber gemacht.“ Prüfend fährt er mit einer Hand über die obere Kante eines Schranks: Alles tipp-topp sauber.

Zu Schraders Aufgaben gehört auch, die Tische und Stühle in den Klassenzimmern aufzustellen, vor allem, die Stühle auf die Größe der Kinder auszurichten: Die Erstklässler bekommen die kleinsten Stühle, die Viertklässler deutlich größer. „Es gibt die Holzstühle in drei Größen“, erklärt der Hausmeister. Einige datieren noch aus dem Jahr 1989. „Nach und nach werden die Stühle klassenweise ausgetauscht. Das neue Mobiliar ist verstellbar.“ Ein Klassensatz neues Mobiliar koste rund 8000 Euro.

Im Eingangsbereich steht eine Schulbank von „anno dazumal“, Tisch und Sitzbank sind fest miteinander verbunden. Der Hausmeister hat die Bank abgeschliffen und neu aufgearbeitet – sie dient nur noch als Deko. „Aber manchmal sitzen Kinder drauf und stellen fest, wie unbequem das für die Kinder früher war.“

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