Wendeburg will mit Klimaschutz-Agentur zusammenarbeiten

Wendeburg.  Die Gemeinde Wendeburg will die Klimapartnerschaft mit der Regionalen Energie- und Klimaschutz Agentur Braunschweig eingehen.

Die Meerdorfer Grundschule ist eine von mehreren Gebäuden der Gemeinde, in denen ehrenamtliche Fachleute nach Möglichkeiten suchen sollen, wie Energie eingespart werden kann.

Die Meerdorfer Grundschule ist eine von mehreren Gebäuden der Gemeinde, in denen ehrenamtliche Fachleute nach Möglichkeiten suchen sollen, wie Energie eingespart werden kann.

Foto: Bettina Stenftenagel

Die Gemeinde soll die Klimapartnerschaft mit der Regionalen Energie- und Klimaschutz Agentur Braunschweig eingehen. Das empfiehlt der Planungs- Umwelt- und Wirtschaftsausschuss des Wendeburger Rates. Die Agentur – ein Verein – sei ein Zusammenschluss ehrenamtlicher Fachleute erklärte Bürgermeister Gerd Albrecht in der Sitzung. Und: „Es sind Leute, die für den Klimaschutz brennen.“

Sie hätten vom Klimaschutz-Teilkonzept der Gemeinde Wendeburg gehört und davon, dass in der Gemeinde bereits ein Klimaschutzmanager im Einsatz war und seien deshalb auf die Gemeinde zugekommen. Ihr Angebot: Sie nehmen die Gebäude der Gemeinde kostenlos unter die Lupe, prüfen Leuchtmittel, Heizungsrohre wie auch Fenster und Türen unter Gesichtspunkten der Energieeinsparung und konzipieren Sanierungsfahrpläne.

„Wir haben bereits viel getan“, sagte der Bürgermeister und erinnerte an die Maßnahmen im Klimaschutz-Teilkonzept, über das die größten Schwachstellen behoben wurden: Abriss der alten Sporthalle in Bortfeld und Neubau, energetische Sanierung des Rathauses und der Grundschule Wendeburg. Auch Straßenbeleuchtung sei auf LED umgestellt worden.

„Kleinteiliger“ solle es nun weitergehen, erklärte Albrecht, dies mit Hilfe der Regionalen Energie- und Klimaschutz Agentur. Der Schwachstellenanalyse könne ein Energiemanagement folgen und in einem weiteren Schritt ein Quartierskonzept, bei dem dann die Eigentümer von Privathäusern gefordert seien, etwas für den Klimaschutz zu tun. „Die Gemeinde als Vorbild, Private ziehen mit“, nannte Albrecht die Überlegung, die hinter dem Konzept steht.

Auf der zu prüfenden Liste der gemeindlichen Gebäude stehen 19 Liegenschaften. Für die Sanierungen erhält die Gemeinde Fördermittel. Die Beteiligung der Gemeinde liegt bei rund 13.000 Euro. Die Empfehlung des Fachausschusses wird dem Verwaltungsausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt.

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