Bundestagswahl

Umfrage: Union legt bei Insa zu – SPD verliert an Zustimmung

Bundestagswahl: Diese Corona-Regeln gelten im Wahllokal

Bundestagswahl: Diese Corona-Regeln gelten im Wahllokal

Für viele Innenräume gilt die 3G-Regel – zum Teil auch schon die 2G-Regel. Für die Wahllokale zur Bundestagswahl am 26. September gelten jedoch besondere Corona-Regeln.

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Berlin.  Knapp eine Woche vor der Wahl legt die Union in einer Umfrage zu. Die SPD verliert leicht – das Rennen ins Kanzleramt bleibt spannend.

Hat das TV-Triell für die Union und Armin Laschet die lang ersehnte Trendwende gebracht? Zwar ergaben Umfragen direkt nach der Sendung, dass Olaf Scholz wieder als Sieger aus dem Schlagabtausch der Kanzlerkandiaten und der Kandidatin hervorging. In einer Insa-Umfrage für die "Bild"-Zeitung aber steigen CDU/CSU in der Gunst der Wählerinnen und Wähler – während die Sozialdemokraten eine Woche vor der Bundestagswahl leichte Einbußen hinnehmen müssen.

In der Befragung, für die das Meinungsforschungsinstitut zwischen dem 17. und 20. September insgesamt 2054 Bürgerinnen und Bürger befragte, kommt die Union jetzt auf 22 Prozent und damit 1,5 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die SPD verliert einen Punkt und erreicht 25 Prozent. AfD (11 Prozent) und FDP (12 Prozent) verlieren im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen halben Punkt. Linke (6,5 Prozent) und Grüne (15 Prozent) halten ihre Werte.

Bundestagswahl: Diese Koalitionen sind laut Umfrage möglich

Für die möglichen Koalitionen nach der Wahl heißt das: Ein rot-schwarzes Bündnis hätte mit insgesamt 47 Prozent eine parlamentarische Mehrheit. Möglich wäre weiterhin auch ein Jamaika-Koalition, in der die Union zusammen mit den Grünen und der FDP 49 Prozent der Sitze im Bundestag hätte. Aber auch ein Mitte-Links-Bündnis aus SPD, Grünen und Linke ist rechnerisch möglich, käme auf 46,5 Prozent. Die Ampel aus SPD, FDP und Grünen käme auf zusammen 52 Prozent.

Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. (pcl/dpa)

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