Nachfolge

CDU-Vorsitz: So stellen sich die drei Kandidaten vor

| Lesedauer: 2 Minuten
Der CDU-Bundesvorstand hatte Anfang November beschlossen, dass sich mögliche Kandidaten für den Parteivorsitz etwa auf der CDU-Homepage präsentieren sollen.

Der CDU-Bundesvorstand hatte Anfang November beschlossen, dass sich mögliche Kandidaten für den Parteivorsitz etwa auf der CDU-Homepage präsentieren sollen.

Foto: dpa

Berlin  Die CDU beginnt jetzt mit der Vorstellung ihrer drei Kandidaten für den Parteivorsitz. Wann Merz, Röttgen und Braun ihre Reden halten.

Zum ersten Mal will die CDU nach ihrem schlechten Ergebnis bei der Bundestagswahl den neuen Parteivorsitzenden durch die Mitglieder mitbestimmen lassen. An diesem Montag (22. November) beginnt die Partei mit der Vorstellung der drei Kandidaten, die die Nachfolge von Armin Laschet antreten wollen.

Für den CDU-Vorsitz bewerben sich der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz, der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun und der Außenpolitiker Norbert Röttgen. Nachdem Merz und Röttgen sich bereits in den vergangenen Tagen zu ihren Ideen für eine Neuaufstellung der CDU geäußert haben, will Braun dies am Montagnachmittag bei einer Pressekonferenz tun.

CDU-Vorsitz: So werden die Kandidaten vorgestellt

Die drei Kandidaten stellen sich in dieser Woche live im Internet vor. Das sind die wichtigsten Termine:

Montag, 22. November

  • 14.30 Uhr: Helge Braun stellt seine Ideen für eine Neuaufstellung der CDU vor
  • 18.00 Uhr: Vorstellung von Friedrich Merz live im Internet

Mittwoch, 24. November

  • 19.30 Uhr: Vorstellung von Norbert Röttgen live im Internet

Donnerstag, 25. November

  • 18.30 Uhr: Vorstellung von Helge Braun live im Internet

Am 1. Dezember soll es außerdem einen gemeinsamen Auftritt aller drei Kandidaten geben, der im Internet und im Fernsehen übertragen wird.

Endgültige Entscheidung über neuen CDU-Vorsitz im Januar

Bei der Bundestagswahl im September hatte die Union historisch schlecht abgeschnitten. Im Vergleich zu 2017 war sie um 8,8 Punkte auf 24,1 Prozent abgestürzt. Zum ersten Mal soll eine Befragung der 400.000 Mitglieder die Vorentscheidung über den Parteichef darstellen.

Die Befragung soll am 4. Dezember beginnen, das Ergebnis soll dann am 17. Dezember präsentiert werden. Die endgültige Entscheidung über den neuen Vorsitzenden sollen die 1001 Delegierten bei einem Parteitag am 21. Januar in Hannover treffen.

(dpa/msb)

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder