Schüler entdecken die Fahrzeuge von morgen in der Autostadt

Wolfsburg.  Autonomes Fahren ist schon heute mehr als eine Vision. Bei einer Schüler-Pressekonferenz in der Autostadt konnten 18 Schüler mit Experten sprechen.

Besonders die Frage nach der Sicherheit beim autonomen Fahren interessierte die 18 Schüler der Christophorusschule Braunschweig

Besonders die Frage nach der Sicherheit beim autonomen Fahren interessierte die 18 Schüler der Christophorusschule Braunschweig

Foto: Ida Wittenberg

Autofahren ohne Führerschein, schlafen während man hinter dem Steuer sitzt – wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Diese Frage beschäftigte die 18 Schüler des siebten Jahrgangs der Christophorusschule Braunschweig in der Autostadt. Der Anlass: eine Schüler-Pressekonferenz der Autostadt beim Mediacampus-Projekt unserer Zeitung unter dem Motto „Fahrzeuge von morgen – autonom unterwegs“.

Die Experten Anja Mukelka und Stefan Glowacki – beide aus dem Bereich Produktmarketing, Module und Innovation bei Volkswagen – stellten sich den wissbegierigen Fragen der Schüler.

Und die jungen Nachwuchsreporter nutzten ihre einmalige Gelegenheit voll aus. Noch vor Beginn der Pressekonferenz bekamen die Schüler durch das Team aus dem Bildungsbereich der Autostadt einen Einblick in die Arbeit von Journalisten. Anleitungen und Tipps zur Fragestellung an die Experten sowie zur Anfertigung von Notizen und Mitschriften standen dabei auf dem Programm. Auch alle wichtigen Fragen wurden für die anschließende Pressekonferenz zusammengetragen.

Mit einem kurzen Vortrag zum selbstfahrenden Auto, das uns jederzeit sicher und komfortabel ans Ziel bringt, legten die beiden Experten los. Jedoch wurden sie schnell von den Schülern unterbrochen – so viele spannende Fragen galt es zu klären. Gleich aus mehreren Ecken drängte sich die Frage auf: Ist autonomes Fahren überhaupt sicher? „Die neuen Systeme in den Autos können unsere Sicherheit ziemlich verbessern“, erklärt Anja Mukelka. „Ein Beispiel dafür ist der Einsatz des Notbremsassistenten. Hier gibt es auch bereits erste Daten, die den Sicherheitsgewinn belegen.“

Max legt gleich nach und fragt: „Benötigen wir dann überhaupt noch einen Führerschein, wenn das Auto alles alleine kann?“

„Das kommt ganz auf das Level des Autos an“, weiß Stefan Glowacki. „Bei einem Auto mit dem Level fünf – der höchsten Stufe beim autonomen Fahren – ist es durchaus denkbar, das wir irgendwann keinen Führerschein mehr benötigen. Gehen wir jedoch ein paar Level zurück, wird es immer noch Situationen im Straßenverkehr geben, in denen wir das Auto selbst steuern können müssen.“

„Das autonome Fahren wird mit Sicherheit ein Teil unserer Zukunft sein“, sagt Greta. Und auch Melissa und Emmeline stimmen ihr da zu. Wichtig ist ihnen und den anderen Schülern daher, dass autonome Fahrzeuge besser fahren können sollten, als der derzeitige Durchschnitt an „normalen“ Fahrern – nur so könne sich auch die Sicherheit auf den Straßen verbessern.

Was ist Mediacampus?

Mit dem medienpädagogischen Projekt fördert unsere Zeitung die Lese- und Medienkompetenz von Schülern in der Region.

„Mediacampus“ wird unterstützt von der Autostadt in Wolfsburg und der PSD Bank Braunschweig.

Kontakt:
www.mediacampus-projekt.de/bzv
(05 31) 39 00 612
mediacampus@bzv.de

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