Das Goldene Herz: 4200 Euro für mehr soziale Teilhabe

Braunschweig.  Das Spendengeld kommt zwei Betreuungseinrichtungen in Braunschweig und Helmstedt zugute, die sich für ihre Bewohner in der Corona-Krise engagieren.

Gerade für viele ältere Menschen ist der fehlende soziale Kontakt zu Familienangehörigen und Freunden in Zeiten der Corona-Krise  belastend. (Symbolbild)

Gerade für viele ältere Menschen ist der fehlende soziale Kontakt zu Familienangehörigen und Freunden in Zeiten der Corona-Krise belastend. (Symbolbild)

Foto: Jonas Güttler / picture alliance/dpa

Die Freunde in Zeiten der Corona-Krise einfach mit dem Handy anrufen oder sich zu einem virtuellen Abendessen mit der Familie verabreden, dass alles ist für viele in den letzten Wochen zur Normalität geworden. Doch es gibt auch Bereiche in unserer Gesellschaft, in der gerade das technische Know-how und auch die technische Ausrüstung für diese Möglichkeiten fehlt.

„Besonders für ältere Menschen ist die Situation derzeit nicht leicht“, sagt Hans Golmann Geschäftsführer des Vereins „Ambulante Betreuung hilfs- und pflegebedürftiger Menschen“ (ambet e.V.) in Braunschweig. Geschulte Mitarbeiter haben dann den Versuch gewagt und beispielsweise Enkelkinder per Video-Telefonat angerufen. „Und das Ergebnis war toll – es hat beiden Seiten richtig viel Spaß gemacht“, betont Golmann. „Dass wir dieses Angebot ausweiten, das liegt uns am Herzen.“

Das Goldene Herz unterstützt zwei Betreuungseinrichtungen in der Region

Mehr als 260.000 Euro wurden bereits für die Sonderaktion „Das Goldene Herz – Helfen sie den Helfern“ gespendet. Aus diesem Spendentopf gehen jetzt 4200 Euro an zwei Projekte in der Region, die sich in verschiedenster Weise für ältere und pflegebedürftige Menschen engagieren. 3000 Euro gehen an den Verein „Ambulante Betreuung hilfs- und pflegebedürftiger Menschen“ (ambet e.V.) in Braunschweig und 1200 Euro gehen an den DRK Kreisverband Helmstedt, welcher Träger von vier Altenheimen im Landkreis Helmstedt ist.

Denn auch in Helmstedt spürt das Personal deutlich, wie niedergeschlagen die Bewohner sind. „Das Lächeln ist einfach verschwunden“, betont Elke Menzel-Schäfer, Ehrenamtskoordinatorin beim DRK Kreisverband in Helmstedt. „Gerade bei Demenz-Patienten kam häufig die Frage auf: Warum besucht uns eigentlich niemand mehr?“. Kleinere Maßnahmen, wie Bastelideen oder Singnachmittage in den Innenhöfen hat das Personal bereits selbstständig umgesetzt. „Mit der Spende können wir jetzt aber noch mehr anbieten und sogar Künstler für kleinere Freiluft-Veranstaltungen engagieren“, sagt Menzel-Schäfer.

So können Sie mit Ihren Spenden helfen

Alle Spenden kommen ohne Verwaltungsaufwand den Projekten zugute. Einzahlungen sind möglich bei allen Banken und Sparkassen auf das Spendenkonto des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Braunschweig bei der Braunschweigischen Landessparkasse:

IBAN: DE53 2505 0000 0000 3006 16

(BIC: NOLADE2HXXX)

Geben Sie auf Ihrer Überweisung Ihre Anschrift für eine Spendenquittung an. Bis 200 Euro gilt der Überweisungsträger als Quittung. Die Namen der Spender veröffentlichen wir in unserer Zeitung auf der Leser-Seite. Wer das nicht möchte, schreibt bitte zusätzlich in den Verwendungszweck das Wort „Anonym“.

Bewerbungen von Helfern und Institutionen um Spenden sind weiterhin per E-Mail an kontakt@dasgoldeneherz-braunschweig.de möglich.

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