Für alle Peiner Teams ist Schluss

Peine.  Die SG Vechelde/Woltorf unterliegt dem VfL Wahrenholz im Fußball-Bezirkspokal deutlich.

Die Wahrenholzerinnen (rot) hatten stets einen Fuß vor den Aktionen der Vechelderinnen (grün). Am Ende siegt Wahrenholz mit 4:1.

Die Wahrenholzerinnen (rot) hatten stets einen Fuß vor den Aktionen der Vechelderinnen (grün). Am Ende siegt Wahrenholz mit 4:1.

Foto: Jörg Scheibe

Für die Peiner-Frauenfußball Mannschaften gab es kein erfolgreiches Wochenende im Bezirkspokal. Am deutlichsten schied der VfB Peine in Bienrode mit 1:8 aus.

SG Vechelde/Woltorf – VfL Wahrenholz 1:4 (0:2). Tore: 0:1/0:2 Schneidewind (10./38.); 1:2 Grabinski (51.); 1:3/1:4 Claus (75./85.).

Für die neue Spielgemeinschaft aus Vechelde und Woltorf ging es im Bezirkspokal gegen einen Landesligisten. „Wir sind im Moment in der Findungsphase und haben dafür ein echt gutes Spiel gemacht“, sagt SG-Trainer Brian John Adair. Seine Mädels waren dem Landesligisten spielerisch deutlich unterlegen und kamen an ihre Leistungsgrenzen. „Alle haben versucht immer mal wieder kleine Nadelstiche zu setzen, das gelang uns aber nur beim Anschlusstreffer“, so Adair.

Der fiel dann kurz nach der Pause. „Wir hatten uns vorgenommen schnell zu treffen“, beschreibt der Coach die Pausenansprache. In der Folge mussten die Gastgeber ihre Ordnung aufgeben und die Gäste konnten letztlich ihre Qualität ausspielen.

VfL Bienrode – VfB Peine 8:1 (5:1). Tore: 1:0 Stoschek (1.); 2:0 Ablaß (4.); 3:0 Reupke (7.); 4:0/5:0 Fastnacht (16./ 19.); 5:1 Plett (24.); 6:1/7:1/8:1 Fastnacht (49./63./81.).

„Das Pokalspiel sehen wir aktuell als unser letztes Testspiel an“, berichtet VfB-Coach Dave Stets. Seine Mannschaft musste ersatzgeschwächt nach Bienrode reisen und geriet bereits in der Anfangsphase unter die Räder. „Zu Beginn hat sich der Qualitätsunterschied gezeigt. Da haben sie uns an die Wand gespielt“, sagt der VfB Trainer. Nach der 5:0-Führung schalteten die Gastgeber einen Gang runter und ließen den VfB das Ehrentor erzielen. „Alles in allem sind wir chancenlos ausgeschieden“, berichtet Stets. Aus dem Pokalscheitern habe man bei den Peinerinnen gelernt, dass es eine schwere Saison werden wird.

SV Teutonia Groß Lafferde – SG Wenden/Kralenriede 0:3 (0:0). Tore: 0:1 Hesse (63.); 0:2 Rother (66.); 0:3 Doden (76.).

Die Gastgeberinnen traten gegen den Ligakonkurrenten mit nur acht Feldspielerinnen und einer Torhüterin an. Bei dem Gast aus Wenden stand ein voller Kader zur Verfügung. „Dafür dass wir in doppelter Unterzahl gespielt haben, sind die Mädels über sich hinausgewachsen“, erzählt Groß Lafferdes Trainer Steffen Nebe. Bis zur 60. Minute setzten die neun Gastgeberinnen den taktischen Plan des Trainers perfekt um. Die Gastgeberinnen hatten dabei selbst zwei große Chancen, wobei sie in der fünften Minute bereits der Pfosten trafen.

„Das 0:1 fällt dann aufgrund von konditionellen Defiziten, was man den Spielerinnen allerdings nicht böse vorhalten kann und darf“, sagt Nebe. Die folgenden Gegentore resultierten aus individuellen Fehlern und schwindender Kraft. „Ich bin überhaupt nicht sauer oder enttäuscht. Jede einzelne hat ein super Spiel gemacht. Glückwunsch jedoch auch an Wenden/Kralenriede, die eine mega Leistung gezeigt haben und verdient weiter sind“, analysiert der Lafferde-Coach.

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