Vikings bezwingen die Gummiwand

Vechelde.  Vallstedt/Vechelde holt fünf Punkte für den angepeilten Aufstieg in die Volleyball-Verbandsliga.

Die Vechelder Jan Reichelt (rot, links) und Björn Koepke (rechts) wollen Wendens Angreifer Martin Schwerdtfeger (in Blau) mit seinem Angriff nicht durchkommen lassen.

Die Vechelder Jan Reichelt (rot, links) und Björn Koepke (rechts) wollen Wendens Angreifer Martin Schwerdtfeger (in Blau) mit seinem Angriff nicht durchkommen lassen.

Foto: Henrik Bode

Die Mission Verbandsliga-Aufstieg läuft bei den Vikings Vallstedt/Vechelde auf Hochtouren. Allerdings musste der Drittanzug der Wikinger beim Heimspieltag einen kleinen Makel akzeptieren. Trotzdem thront das Team von Coach Janusz Tomaszewski mit fünf Zählern an der Tabellenspitze.

VV Vikings III – FC Wenden 3:2 (20:25, 25:23, 25:21, 21:25, 15:11). Die Hausherren benötigten den ersten Satz, um sich zu sortieren und die kleinen Abstimmungsschwierigkeiten und Eigenfehler vor allem beim Aufschlag abzustellen. „Zudem haben sich die Gäste wie eine Gummiwand präsentiert“, erklärt der VV-Akteur Thomas Junge. Wenden hatte in den langen Ballwechseln stets das bessere Ende für sich.

Im zweiten Durchgang wandelte sich das Bild unwesentlich. Die Wikinger mussten lange kämpfen, holten aber einen komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung ein. Wenden verkürzte noch, konnte dem Gastgeber aber nicht mehr in die Parade fahren. Die Wendener wehrten sich auch im dritten Satz kräftig, doch nun hatten die Vechelder das Spiel unter Kontrolle und gingen nach Sätzen mit 2:1 in Front.

„Alles deutete nun auf einen relativ glatten Erfolg zum Saisonstart hin“, berichtet Thomas Junge. Doch die Gäste hatten etwas dagegen. Die Vechelder legten im vierten Satz vor, mussten zum 21:21 aber den Ausgleich schlucken. „Die Entscheidung brachten dann vier vermeidbare Fehler unsererseits“, hadert Thomas Junge, dessen Mannschaft sich also gleich in der ersten Partie im Tiebreak wiederfand. „Da schien nicht mehr viel anbrennen zu können. Wir spulten nun routiniert un-ser Pensum ab“, erklärt Junge.

Die Wikinger setzten sich zwar nicht wirklich ab, doch die Gäste waren vom Kopf her nicht mehr wirklich auf dem Spielfeld. Sie haderten immer mehr mit den Entscheidungen des Schiedsrichters. „Damit haben sie sich selber um die Chance gebracht, das Spiel noch zu gewinnen“, meint Junge.

VV Vikings III – Olympia Braunschweig 3:0 (25:13, 25:23, 25:14). Im zweiten Spiel des Tages mussten die Gastgeber mit etwas dünnerem Kader auskommen. Dennoch ließen sie mit Ausnahme des zweiten Durchgangs nicht mehr viel anbrennen. „Bereits mit den Angaben konnten wir soviel Druck ausüben, dass auf der Gegenseite nur selten ein geordneter Spielaufbau möglich war“, lobt Junge seine Mannschaft. Was an Bällen wieder zurück kam, konnten die Hausherren im Regelfall selbst wieder aufbauen und verwerten.

Im zweiten Satz war bei den Vecheldern nach ausgeglichenem Start der Wurm drin. Nach 13:18 fingen sich die Vikings aber, glichen zum 19:19 aus und gingen ihrerseits in Führung. „Damit war deren Gegenwehr gebrochen und der Gewinn des dritten Durchgangs nur noch Formsache“, zeigt sich Thomas Junge nach diesem ersten erfolgreichen Wochenende seiner VV-Mannschaft sehr zufrieden.

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