Vöhrum gewinnt ein teils zähes Derby mit 2:0

Vöhrum.  Der Nachbar TSV Eixe ist mit der eigenen Leistung in der Fußball-Kreisliga zufrieden.

Im Kreisliga-Derby standen sich Vöhrums Innenverteidiger Sascha Marchefka (in Blau) und Eixes Fabian Brochmann gegenüber.

Im Kreisliga-Derby standen sich Vöhrums Innenverteidiger Sascha Marchefka (in Blau) und Eixes Fabian Brochmann gegenüber.

Foto: Jörg Scheibe

Im Spitzenspiel der Peiner Kreisliga empfing der TSV Arminia Vöhrum als amtierender Tabellenführer die Nachbarn vom TSV Eixe. Nach einem 2:0-Sieg gehören die Punkte den Gastgebern, die als einziges Team der Liga in dieser Saison noch ungeschlagen sind.

TSV Arminia Vöhrum – TSV Eixe 2:0 (2:0). Tore: 1:0/2:0 Martin Ritter (43./47.).

Für Vöhrums Trainer Nils Könnecker zählt am Ende nur das Endergebnis. Denn obwohl Vöhrum auf dem Papier der klare Favorit des Nachbarschaftsduells gewesen ist, ist die Tordifferenz gering ausgefallen. „Stellenweise verlief die Partie etwas zäh und wir haben nicht ganz in unsere gewohnte Spielweise gefunden“, berichtet Könnecker. Weniger als drei Treffer in einer Begegnung hatte es in dieser Saison bisher nur beim 2:0 gegen Rot-Weiß Schwicheldt gegeben. „Wir haben versucht Vöhrum taktisch auszuboten, das hat auch zum Teil funktioniert“, erklärt Eixes Trainer Olaf Baake, der trotz der Niederlage mit der Leistung seiner Elf zufrieden ist.

Vöhrum nutzte jeden Fehler der Gäste zum eigenen Vorteil aus und zum Ende der ersten Halbzeit platzierte Martin Ritter aus dem Sechzehner einen Ball zwischen den Pfosten. Noch in der darauf folgenden Nachspielzeit bekam er nach einem Eckball den Ball vor die Füße und schoss das 2:0.

Trotz einiger Chancen auf beiden Seiten verlief die zweite Halbzeit dann torlos. „Defensiv standen wir wirklich gut, aber mit etwas mehr Glück hätte das auch Unentschieden enden können“, so Baake.

Arminia Vöhrum: Walther – Ritter, Behrens, Zelder, Siebert, Tomalik, Schmerse, Nensel (60. Soch), Warmbold (42. Lange), Machefka, Sincar (73. Hermanski).

TSV Eixe: Grigas – Weise, Proest, Brochmann, Lukatis, Beyler (27. Stiegmann), Gaube, Herden (87. Herden), Mörtzsch, Diallo (80. Schöde).

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