Handball-Verbandsliga

MTV Groß Lafferde reist zu Favorit SG Börde

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Auf die Groß Lafferder um David Pfaff (rechts) wartet bei der SG Börde Handball eine Mammutaufgabe.

Auf die Groß Lafferder um David Pfaff (rechts) wartet bei der SG Börde Handball eine Mammutaufgabe.

Foto: Henrik Bode / regios24

Groß Lafferde.  MTV-Trainer Dennis Bühn fordert von seiner Mannschaft mehr Mentalität und weniger Fehler im schweren Auswärtsspiel.

Dritter Halt auf der Auswärtstournee für den MTV Groß Lafferde: Der Verbandsligist, der seine Saison mit vier Partien in fremden Hallen eröffnet, tritt am Samstag (19.30 Uhr) im nur 12 Kilometer entfernten Schellerten bei der SG Börde Handball an. „Das wird das schwerste der vier Auswärtsspiele“, sagt Dennis Bühn.

Der MTV-Trainer hält große Stücke auf den Oberliga-Absteiger. „Die SG Börde hat eine Mannschaft zusammen, die vor Erfahrung nur so strotzt. Die Spieler haben sich über Jahre in der Oberliga viel Ruhe und Routine angelegt. Für mich ist Börde in dieser Saison ein Topfavorit. Die Mannschaft ist eingespielt, effizient und bestraft Ballverluste konsequent mit Gegenstoßtoren. Bei denen weiß jeder, was sein Nebenmann gerade macht.“

MTV Groß Lafferde gegen die Topmannschaften im Einsatz

Unabhängig davon, welcher sportlichen Herausforderung sich die Groß Lafferder zu Saisonbeginn auch stellen müssen – schon die ersten beiden Gegner TuS Altwarmbüchen (27:35) und Grün-Weiß Himmelsthür (27:41) gehörten qualitativ eher dem oberen Regal an –, fordert Bühn von seinen Jungs allmählich „ein anderes Gesicht“. Soll heißen: „Bisher war unser Spiel von vielen Fehlern geprägt. Die müssen wir langsam mal abstellen. Gelingt uns das nicht, wird es auch gegen Börde hart für uns.“

Es droht die dritte Niederlage in Folge

Auf das Ergebnis in Schellerten blickt Bühn indes nicht vorrangig. Der Trainer will eine mentalitätsstarke eigene Mannschaft sehen. Gut möglich, dass unter dem Strich die dritte Niederlage in Serie steht – Unruhe entstehe deshalb beim MTV nicht. „Die Spiele, in denen wir als Sieger vom Feld gehen, werden kommen“. Die Qualität, bald die sportliche Trendwende einzuleiten, habe seine Mannschaft auf jeden Fall, betont Bühn, der am Samstag Sören Reuter (Arbeit) und Justin Mohrig (Urlaub) ersetzen muss. Urlauber Christian Preen kehrt dagegen ins Aufgebot zurück.

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