Basketball

MTV/BG feiert Heimauftakt vor den Pokalhelden

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Mit diesem Team geht MTV/BG Wolfenbüttel in die Saison der 2. Regionalliga. Ein US-Profi soll die Herzöge aber noch unterstützen.

Mit diesem Team geht MTV/BG Wolfenbüttel in die Saison der 2. Regionalliga. Ein US-Profi soll die Herzöge aber noch unterstützen.

Foto: Bastian Lüpke / regios24

Wolfenbüttel.  Die MTV/BG Herzöge Wolfenbüttel feiern ihre Heimpremiere in der 2. Basketball-Regionalliga am Samstag gegen die BV StarWings Glienicke.

Nach dem Auftaktsieg bei den favorisierten Freibeutern Berlin vor einer Woche steht jetzt für die MTV/BG Herzöge Wolfenbüttel die Heimpremiere in der 2. Basketball-Regionalliga auf dem Programm. Am Samstag sind die BV StarWings Glienicke zu Gast am Landeshuter Platz (19.15 Uhr).

Die Gäste aus Brandenburg haben ihren Heimauftakt vor einer Woche gegen Magdeburg klar verloren. „Das lässt sich aber schwer einordnen. Es heißt, bei denen hätten zwei wichtige Spieler gefehlt“, sagt Maxim Hoffmann, Trainer der Herzöge – und betont: „Das ist uns egal. Selbst wenn diese beiden wieder dabei sein sollten, wollen wir eine super Leistung abrufen. Wir schauen auf uns und wollen jedes Spiel gewinnen.“

Eine Saisonprognose lässt sich für die MTV/BG Herzöge nur schwer stellen

Der MTV/BG-Coach erwartet, dass viele Teams in der Liga mit Aufstellungen antreten, die von Spiel zu Spiel stark variieren. „Wir wollen dagegen immer das eingespielte Team sein“, sagt Hoffmann. Wo es in dieser Saison hingehen wird, lässt sich schwer sagen. Als Absteiger, dem nur ein Sieg in der Vorsaison für den Klassenerhalt gefehlt hatte, sollte das Wolfenbütteler Team bei der Konkurrenz zum erweiterten Favoritenkreis zählen. Auch die Eingespieltheit und die hohe Quote Wolfenbütteler Eigengewächse im Kader sollte als Plus für die MTV/BG-Mannschaft stehen. Und der Auftaktsieg dürfte ebenfalls für ein Aufhorchen in der Oststaffel der 2. Regionalliga gesorgt haben.

Ein konkretes -Saisonziel möchte Maxim Hoffmann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgeben. Zunächst müssten die Wolfenbütteler ihre Hausaufgaben erledigen und, so Hoffmann, „die weiteren Puzzleteile zusammenfügen“. In ein paar Wochen lasse sich die Liga und lasse sich der Wert des Auftaktsieges besser einschätzen.

Außerdem wird es noch Änderungen im Wolfenbütteler Kader geben. So erwartet das Team in den kommenden Wochen zum einen die Rückkehr von Oliver Hahn als Stütze für den körperbetonten Kampf unterm Korb.

Ein US-Profi soll die MTV/BG Herzöge als Faktor X verstärken

Dann kommt noch der Faktor X hinzu: Es soll ein US-Profi als Verstärkung verpflichtet werden. Zum ersten Heimspiel hat es noch nicht geklappt. Ein „athletischer Center“ stehe aber inzwischen bereits in Aussicht, sagt Hoffmann. Es seien allerdings noch einige Formalien festzuziehen, bevor tatsächlich Vollzug gemeldet werden kann.

So lange werden die Wolfenbütteler ähnlich agieren wie bei den Freibeutern, wo sie erfolgreich ohne erfahrenen Center angetreten sind. Flügelspieler Till Jeske und der im Vorjahr lange verletzte Nachwuchscenter Leif Jacobsen teilten sich die Rolle unter den Körben.

Zum ersten Heimspiel erwartet die Herzöge eine besondere moralische Unterstützung. Die Wolfenbütteler „Pokalhelden“ von 1972 werden vor dem Spiel geehrt und anschließend das aktuelle Team anfeuern. „Das ist schon etwas Besonders. Es zeigt, dass der Verein richtig lebt. Und es kann allen noch mal bewusst machen, was wir hier für eine Tradition haben“, sagt Hoffmann.

Der Kader der MTV/BG Herzöge Wolfenbüttel

Aufbau: Kai Globig, Lennart Römer, Jannis Nielandt, David Röll, Linus Römer, Ben Stephan.

Flügel: Elias Güldenhaupt, Thorben Uster, Till Jeske, Amin Zine el Abidine, Ole Pfannenschmidt, Nils Pfannenschmidt, Marvin Meier, Keno Hoffmann.

Center: Oliver Hahn, Leif Jacobsen.

Trainer: Maxim Hoffmann, Christian Raus, Matthias Möckel, Torben Steinberg.

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