VfB: Bewährungsprobe beim Aufsteiger und Spitzenreiter

Fallersleben.  Nachdem die ersten zwei Topduelle der Saison verloren gingen, wollen die Fallersleber Verbandsliga-Handballer in Alfeld überzeugen.

VfB-Trainer Mike Knobbe erwartet einen heißen Tanz: Seine Fallersleber sind am Samstagabend bei Verbandsliga-Spitzenreiter Alfeld gefordert.

VfB-Trainer Mike Knobbe erwartet einen heißen Tanz: Seine Fallersleber sind am Samstagabend bei Verbandsliga-Spitzenreiter Alfeld gefordert.

Foto: LARS LANDMANN / regios24

Wie viel Spitzenteam steckt im VfB Fallersleben? Die ersten beiden Topspiele der Saison verloren die VfB-Handballer deutlich, jetzt geht’s zu Verbandsliga-Tabellenführer SV Alfeld. Die Hoffmannstädter stehen vor einer echten Bewährungsprobe.

Die Spitzenspiele beim MTV Braunschweig und bei der SG Börde Handball endeten für den VfB ernüchternd mit zwei klaren Dämpfern. In beiden Partien blieben die Hoffmannstädter deutlich unter ihren Möglichkeiten. Trainer Mike Knobbe hat Erklärungsansätze: „Die Erwartungshaltung war zu groß – vor allem von außen, aber auch intern.“ Der Coach meint: „Wir haben vielleicht unterschätzt, wie groß der Druck werden kann.“ Nach den ersten Misserfolgen wurde diskutiert. „Es entstand Unruhe und Unordnung“, erklärt er. Der vorläufige Höhepunkt war eine Zehn-Tore-Niederlage in Börde. Gegen Emmerthal zeigten die Fallersleber eine Reaktion mit einem 33:27. „Da war vieles besser. Das kann Auftrieb geben“, so Knobbe.

Der Coach ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft in Alfeld anders auftreten wird als in Börde. „Die Gegner sind nicht zu vergleichen. Wir sind sicherlich nicht der Favorit, aber die Begegnung ist vollkommen offen“, sagt Knobbe. Börde sei eine andere Hausnummer. „Die SG ist die beste Mannschaft der Liga. Da hatten wir es ganz schwer.“

In Alfeld treffen die Fallersleber zwar auf den Spitzenreiter, aber nicht auf einen der Top-Favoriten. Der SV ist als Aufsteiger überragend gestartet und als einziges Team noch ungeschlagen. „Die Alfelder sind auf einer Euphoriewelle unterwegs. Die Mannschaft spielt völlig unbekümmert“, erklärt Knobbe. „Keiner hatte sie auf der Rechnung.“ Alfeld nutzte das, spielte seine Karten clever aus.

Der VfB-Coach hat sich den Spitzenreiter ganz genau angesehen. Sein Fazit: „Alfeld hat einige sehr erfahrene Spieler im Kader, die schon in der Oberliga und 3. Liga gespielt haben. Die Mannschaft ist gewachsen und agiert sehr geschlossen.“

Bester Mann ist Hendrik Sievers, der auf einen Schnitt von sieben Toren pro Partie kommt. „An einem guten Tag entscheidet er Spiele allein“, betont Knobbe. Den Alfelder Trainer Goran Krka kennt der VfB-Coach seit vielen Jahren. „Er ist enorm erfahren, war selbst ein sehr guter Spieler“, erklärt Knobbe, der in Alfeld eine volle Halle erwartet. „Nach all den Erfolgen wird dort einiges los sein“, warnt der VfB-Trainer. Die Fallersleber dürfen sich auf einen heißen Tanz einstellen.

SV Alfeld – VfB Fallersleben Samstag, 19 Uhr.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder