Nitsch feiert im Derby ihr Saisondebüt für den SSV Neuhaus

Neuhaus.  Der SSV Neuhaus reist in der Tischtennis-Regionalliga der Frauen zum Nachbarn TSV Watenbüttel. Der Trainer warnt eindringlich vor dem Gegner.

SSV-Kapitänin Sarah Nitsch greift erstmals in dieser Spielzeit in das Punktspiel-Geschehen ein.

SSV-Kapitänin Sarah Nitsch greift erstmals in dieser Spielzeit in das Punktspiel-Geschehen ein.

Foto: Helge Landmann / regios24

Nachbarschaftsduell für Wolfsburgs beste Tischtennisspielerinnen: Am Samstag (Spielbeginn 15 Uhr) geht es für den SSV Neuhaus in der Frauen-Regionalliga zum TSV Watenbüttel in der Nachbarstadt Braunschweig, wo eine schwere Aufgabe auf das SSV-Quartett wartet.

„In der vergangenen Saison trennten sich die beiden Mannschaften 7:7 und 8:6. Wir erwarten daher ein schwieriges Spiel. Es wird ein heißer Tanz. Watenbüttel ist ein ernstzunehmender Gegner“, sagt SSV-Coach Frank Baberowski und nimmt nach den ersten sechs Spielen in der Regionalliga auch Stellung zum Niveau der Liga: „Bisher endeten alle ausgespielten Partien 6:6 oder 7:5, was ein Zeichen für die Ausgeglichenheit der Liga ist. In der Endabrechnung wird also jeder Punkt zählen. Geschenkt kriegt man nichts.“

„Ehrgeizige Mannschaft“

In der so wichtigen zweiten Auswärtspartie gibt im unteren Paarkreuz SSV-Mannschaftskapitänin Sarah Nitsch ihr Saisondebüt. Ekaterina Buka und Linda Kleemiß gehen im oberen Paarkreuz auf Punktejagd. An Position 3 spielt Lisa Krödel. Auf der gegnerischen Seite werden Joanna Jerominek und Annette Blazek als Topduo des TSV sowie Margit Jeremias und Sarah-Christin Behrens im unteren Paarkreuz erwartet.

SSV-Coach Baberowski weiß um die Stärke der Gastgeberinnen: „Watenbüttel ist eine sehr versierte und ehrgeizige Mannschaft. Fast alle Spielerinnen haben in ihrer Tischtennislaufbahn in der Regionalliga gespielt, weshalb wir nicht nur mit schweren, sondern auch spannenden und umkämpften Duellen rechnen“, sagt der Coach. Jerominek und Linkshänderin Blazek gehören seiner Meinung nach zu den erfahrensten Spielerinnen des TSV. Im unteren Paarkreuz dürfe die Spielweise von Jeremias nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da sie beidseitig mit Noppen agiere. Und: „Bei guter Tagesform kann auch Behrens gefährlich werden“, berichtet Baberowski weiter.

Gegner steht unter Druck

Da die Gastgeberinnen vom TSV Watenbüttel bei ihrem Auftakt eine knappe 5:7-Niederlage gegen den MTV Engelbostel-Schulendorf einstecken mussten, wird die Motivation, gegen die Neuhäuserinnen nun Zählbares zu holen, sehr hoch sein. „Sorgen mache ich mir nicht. Die Mädels haben einen guten Regionalliga-Start gegen einen starken Gegner in Berlin hingelegt und können nun an diese Leistung anknüpfen“, sagt der Trainer angesichts des 6:6 am ersten Spieltag.

Deshalb prognostiziert Baberowski: „Die Mädels werden konzentriert und mit dem Ziel zu punkten nach Watenbüttel fahren.“

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