Fußball-Oberliga

1:0! Lupo Martini feiert verdienten Sieg gegen Bersenbrück

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An Bersenbrücks Schlussmann Tariq Olatunji (in Gelb) bissen sich Timon Hallmann (links) und Lupo Martini oftmals die Zähne aus.

An Bersenbrücks Schlussmann Tariq Olatunji (in Gelb) bissen sich Timon Hallmann (links) und Lupo Martini oftmals die Zähne aus.

Foto: LARS LANDMANN / regios24

Wolfsburg.  Die Wolfsburger spielen sich in Durchgang 1 etliche Chancen heraus, treffen aber nur einmal – und müssen so bis zum Abpfiff zittern.

Zweites Spiel, zweiter Sieg – und wieder stand die Null! Die Oberliga-Fußballer von Lupo Martini Wolfsburg haben ihr Heimspiel gegen den TuS Bersenbrück hochverdient mit 1:0 (1:0) für sich entschieden und aus einem guten Saisonstart einen sehr guten gemacht.

Lupo furioso! Mit diesen Worten ließen sich die Anfangsminuten treffend beschreiben. Denn die Kreuzheider traten von Beginn an voll aufs Gaspedal und hatten bereits nach 30 Sekunden die erste Großchance. Neuzugang Muzaffer Can Degirmenci war auf rechts nicht zu bremsen und brachte das Leder flach vors Tor, wo Andrea Rizzo am zweiten Pfosten lauerte, aber an Bersenbrücks bestem Akteur scheiterte: Torhüter Tariq Olatunji.

Lupo erspielt sich Chance für Chance – und trifft kurz vor der Pause

Es war der Startschuss zu 45 unterhaltsamen Minuten, in denen es nur in eine Richtung gehen sollte. Lupo bestimmte das Geschehen eindeutig, versuchte immer wieder, mit Diagonalbällen hinter die Bersenbrücker Kette zu kommen – und das mit Erfolg. Vom gefürchteten Umschaltspiel des TuS, vor dem Lupo-Coach Giampiero Buonocore eindringlich gewarnt hatte, war nichts zu sehen. Die Bersenbrücker blieben im ersten Durchgang ohne einen einzigen gefährlichen Torabschluss.

Auf der Gegenseite brannte es dagegen immer wieder lichterloh. Andrea Rizzo ließ zwei Mann stehen, passte quer in die Mitte – Timon Hallmann (7.) verpasste die Hereingabe nur um Zentimeter. Zentimeter waren es auch, die beim Volleyschuss von Maxim Safronow (14.) fehlten – der Ball streifte noch die Latte. Nachdem Hallmann (24.) an TuS-Keeper Olatunji gescheitert war, landete ein Rizzo-Schlenzer (29.) ebenfalls nur am Aluminium. Hallmanns Kopfball (36.) strich knapp am Tor vorbei, einen abgefälschten Schuss von Giosue Tortora (38.) kratzte Olatunji noch aus dem langen Eck.

Sekunden vor der Pause war Bersenbrücks Keeper – endlich aus Sicht der Gastgeber – dann machtlos: Degirmenci setzte auf rechts zu einem Sturmlauf an, brachte das Leder flach herein, und Maxim Safronow tunnelte Olatunji zur 1:0-Führung. Der Jubel war groß bei den rund 200 Zuschauern im Lupo-Stadion, die diesen Treffer regelrecht herbeigesehnt hatten.

Das Manko sind nur die fehlenden Tore...

In der zweiten Halbzeit änderten sich dann die Kräfteverhältnisse auf dem Platz. Nun waren es die Bersenbrücker, die mehr vom Spiel hatten und auch zu Torchancen kamen. Erst rettete Lupo-Schlussmann Marius Sauß gegen Lars Spit (50.), dann lenkte er einen Freistoß von Philipp Schmidt (60.) über die Latte. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich bot sich den Gästen aber erst in der Nachspielzeit: Nach einer Flanke kam Jules Reimerink am zweiten Pfosten zum Kopfball, setzte das Leder aber nur ans Außennetz – dann war Schluss und die Lupo-Spieler rissen mit dem Abpfiff die Arme nach oben!

„In der ersten Halbzeit haben wir exzellenten Fußball gespielt. Wir hatten viele klare Möglichkeiten. Das einzige Manko war: Die Tore haben gefehlt“, konstatierte Lupos Trainer Giampiero Buonocore und dachte dabei an die vielen vergebenen Möglichkeiten vor dem Safronow-Treffer. „Am Ende war es dann ein hartes Stück Arbeit für uns. In der zweiten Halbzeit haben wir ein hohes Niveau im Defensivbereich gehabt. Wir haben das als Team gut gemacht.“

Lupo Martini: Sauß – Erdmann, Dubiel, Redemann, Schlothauer (65. Grimaldi) – Chamorro – Degirmenci (81. Cimino), Safronow (78. Steding), Tortora, Rizzo (65. Ebot-Etchi) – Hallmann (89. Wöhner).

Tor: 1:0 Safronow (45.).

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