Der Kapitän kann in die Startelf des VfL Wolfsburg rücken

Wolfsburg.  Josuha Guilavogui ist für die Partie bei Schalke 04 fit. Sein Startelfeinsatz hängt auch an Xaver Schlagers Frische.

Im Spiel gegen Bielefeld war nach einer halben Stunde Schluss für den Kapitän: Josuha Guilavogui war verletzt. 

Im Spiel gegen Bielefeld war nach einer halben Stunde Schluss für den Kapitän: Josuha Guilavogui war verletzt. 

Foto: Darius Simka / regios24

Marin Pongracic spüre zwar leichte Symptome des Corona-Virus, sagt Oliver Glasner über seinen erkrankten Verteidiger, aber „sonst geht es ihm den Umständen entsprechend“. Der 23 Jahre alte Verteidiger, der sich bei der kroatischen Nationalmannschaft infiziert hatte, und Angreifer Daniel Ginczek (Rücken) sind die einzigen Spieler, die der VfL-Trainer am Samstag im Bundesliga-Spiel bei Schalke 04 nicht einsetzen kann.

Das heißt im Umkehrschluss: Auf fast allen Positionen stehen dem 46 Jahre alten Österreicher wieder mehr Optionen zur Verfügung. „Ich in froh über die vielen Möglichkeiten“, sagt er. Hinten rechts sind Kevin Mbabu und William wieder fit. Doch sie werden vorerst nicht an Neu-Nationalspieler Ridle Baku vorbeikommen. Hinten links kann Paulo Otavio Druck machen auf Jérôme Roussillon. Und im Mittelfeld kehrt der Kapitän zurück.

Josuha Guilavogui war wegen eines Muskelfaserrisses einen Monat ausgefallen. In seiner Abwesenheit stellte Glasner vom 4-3-3 auf ein 4-2-3-1-System um mit Maximilian Arnold und Xaver Schlager in der Schaltzentrale. Der Zustand des Österreichers entscheidet nun offenbar mit, ob Guilavogui gegen Schalke direkt wieder zur Startformation gehört.

Denn Schlager, der zu Saisonbeginn arg überspielt, zuletzt aber verbessert gewirkt hatte, war schon wieder schwer beschäftigt beim Nationalteam Österreichs. Mittwochabend spielte er noch 60 Minuten gegen Norwegen (1:1). Glasner wird bei seinem Landsmann genau hinschauen. Braucht dieser eine Pause, kehrt Guilavogui sicher in die Startelf zurück.

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