Weiterer Diesel-Rückruf: VW muss bei Eos-Modellen nacharbeiten

Wolfsburg.  Die Autos stammen aus den Baujahren 2010 bis 2015 und seien schon Teil des großen Rückrufs nach dem Bekanntwerden der Dieselkrise gewesen.

Volkswagen muss nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) bei einigen Tausend bereits früher zurückgerufenen Dieselautos noch einmal nachbessern (Symbolbild).

Volkswagen muss nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) bei einigen Tausend bereits früher zurückgerufenen Dieselautos noch einmal nachbessern (Symbolbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Volkswagen muss nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) bei einigen Tausend bereits früher zurückgerufenen Dieselautos noch einmal nachbessern. Es geht um knapp 5800 Modelle des Coupés Eos, darunter rund 2600 in Deutschland, wie die Behörde am Dienstag erklärte. Sie stammten aus den Baujahren 2010 bis 2015 und seien schon Teil des großen Rückrufs nach dem Bekanntwerden der Dieselkrise gewesen. Nun sei eine ergänzende Aktion nötig, bei der sie „noch einmal angefasst“ werden müssten.

Beim ersten Mal war die Software demnach zwar korrigiert worden, damit die Emissionswerte nicht zu hoch ausfallen. Allerdings habe sich danach herausgestellt, dass immer noch ein zu hoher Abgasausstoß vorlag.

VW: Update wird sich nicht negativ auf die Autos auswirken

VW bestätigte den Rückruf, gab die betroffenen Baujahre aber mit 2011 bis 2015 an. Ein Konzernsprecher sagte, man habe die Abweichungen bei internen Überprüfungen ermittelt – das Ausmaß der „leichten“ Erhöhung liege jedoch „unter den für die Feldbeobachtung relevanten Erheblichkeitsschwellen“. Ein Software-Fehler in den Motorsteuergeräten werde nun per Umprogrammierung behoben. Das Update werde sich nicht negativ auf die Autos auswirken.

Mehr zum Thema

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (1)