Große Schule in Wolfenbüttel bereitet auf den Führerschein vor

Wolfenbüttel.  Der 11. Jahrgang der Großen Schule bereitet sich auf den Führerschein vor.

Eine Schülerin erlebt, wie abgelenkt sie ist, wenn sie beim Fahren telefoniert.

Eine Schülerin erlebt, wie abgelenkt sie ist, wenn sie beim Fahren telefoniert.

Foto: Stephanie Memmert

Der 11. Jahrgang des Gymnasiums Große Schule hat sich auf die Führerscheinprüfung vorbereitet. Während eines Aktionstages waren auf dem Schulhof mehrere Stationen eingerichtet, an denen die Schüler Wissenswertes über das Verhalten im Straßenverkehr lernen konnten.

Eindrucksvoll führt der ADAC den Bremsweg vor

Wie lang ist ein Bremsweg? Ein Fahrer des ADAC, der Schüler in dem Testfahrzeug mitnahm, machte es ihnen vor. Zunächst fuhr das Auto noch langsam und bremste ab. Der Bremsweg war relativ kurz. Je schneller das Auto fuhr, desto länger wurde der Bremsweg.

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An einer zweiten Station konnten die Schüler in einem Überschlagsimulator erfahren, wie es ist, wenn das Auto bei einem Unfall einen Überschlag macht. Wer auf dem Dach liegen bleibt und nun mit dem Kopf nach unten hängt, sollte umsichtig handeln, denn leicht stürzt man auch noch ab, wenn man sich abschnallt. Das kann gefährlich Kopf- und Halswirbelverletzungen geben.

Telefonieren am Lenkrad lenkt ab

In einem Ablenkungsparcours konnten die Schüler Kart fahren und nebenbei telefonieren. Der Parcours war mit Pylonen abgesteckt. Nicht selten wurden sie aufgrund der Ablenkung durch das Telefonieren umgefahren. Schließlich konnten die Schüler an einer vierten Station ein Crashfahrzeug und einen Film über den Crash anschauen.

Dem 11. Jahrgang gehören 95 Schüler an, die coronabedingt in zwei Gruppen an dem Aktionstag teilnahmen.

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