Geretteter Hund bleibt erst einmal im Tierheim

Wolfsburg  Das Schicksal des Hundes, der am Willy-Brandt-Platz von seinem Besitzer gequält worden sein soll, hat viele Leser bewegt.

Am Willy-Brandt-Platz beobachteten drei Frauen, wie ein Hund misshandelt wurde. Sie alarmierten die Polizei.

Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Am Willy-Brandt-Platz beobachteten drei Frauen, wie ein Hund misshandelt wurde. Sie alarmierten die Polizei. Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Einige möchten das von der Wolfsburger Polizei gerettete und ins Tierheim Sülfeld gebrachte Tier sogar bei sich aufnehmen. Doch daraus wird nichts. „Der Hund wird bis zur Klärung der Umstände erst einmal im Tierheim bleiben“, kündigt Elke Wichmann aus dem Pressereferat der Stadt Wolfsburg an. „Was danach mit ihm geschieht, hängt vom weiteren Verfahren ab.“

Die Polizei hatte das Tier am Mittwochnachmittag sichergestellt, nachdem drei Passantinnen wegen der von ihnen auf offener Straße beobachteten Misshandlungen den Notruf gewählt hatten. Ihren Schilderungen zufolge hat der 32-jährige Besitzer den Vierbeiner mehrmals getreten, ihn mit einer gefüllten Plastikflasche geschlagen und mit Bier übergossen.

Den Beamten gegenüber bestritt der Mann das. Dennoch muss er sich nach Polizeiangaben wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Die Polizei schaltete auch das Ordnungsamt ein, das nun für den Hund verantwortlich ist.

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