Wolfsburger geben Tipps bei der Unternehmensgründung

Wolfsburg.  Drei Referenten berichten bei der Fuck-up-Night im Injoy von ihren Erfahrungen und helfen den Zuhörern.

Im Injoy tauschen sich Erfahrene und Neulinge über das Thema Unternehmensgründung aus.

Im Injoy tauschen sich Erfahrene und Neulinge über das Thema Unternehmensgründung aus.

Foto: Privat

Bei der fünften Fuck-up-Night der Digitalen Mutterbodenagentur im Fitnessstudio Injoy sprachen drei Referenten über Herausforderungen und Erfahrungen als Unternehmenschefs. Marco Meiners hat während seiner Gründungsjahre eine Aktiengesellschaft gegründet. Dabei setzte er einen Vorstand ein und legte das Vertrauen in dessen Hände. Doch dieser hat die Ausgaben nicht immer im Blick gehabt, die AG ging für die Aktionäre trotz Wachstum unerwartet Insolvenz. Folge war der finanzielle Ruin für Meiners.

Sybille Schönbach, LSW-Vorstandssprecherin hat in ihrer Studienzeit viele Ideen ausprobiert. Ob importierte Nachos und Corona, die zwei Jahre später ohne sie für viel Geld in Feinkostläden zu finden waren oder Europalizenzen einer Software, die trotz eines guten Netzwerkes auch zu einem günstigen Preis keine Abnehmer gefunden hat. Erst als Intel die Firma kaufte, wurde diese zum Kassenschlager. Auch als Jahreswagenhändlerin zu Zeiten der Grenzöffnung hat sich Schönbach versucht. Doch ein Fehlkauf hat das Geschäftsmodell mit Vorleistungszwang in die Knie gezwungen. Ihr Fazit aus allen Bemühungen: „Von sich auf andere schließen, ist nicht immer hilfreich“. Jetzt unterstützt sie Start-Ups.

Andreas Heuchert berichtete von dem Brand des Injoys. Schnell besann er sich mit seinem Geschäftspartner und schmiedete schon am ersten Tag die ersten Aufbaupläne zu schmieden. Trotz vieler Herausforderungen schafften sie es in gut einem Jahr, das Injoy neu aufzubauen. Hilfe kam von Familie, Freunden und dem Netzwerk. Sein Fazit: „In Jammerhaltung kann man nicht energetisch vorankommen. Einstellungen geben positive Stimmung und motivieren das Umfeld.“ Und „lasst euch helfen, wenn ihr nicht weiterkommt“.

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