Städtische Museen sollen ab 1. November Eintritt kosten

Wolfsburg.  Die Gebühren für die Musikschule werden am 1. Januar erhöht. Die Maßnahmen waren lange geplant, werden wegen der Coronakrise erst jetzt umgesetzt.

Für das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum müssen Besucher künftig Eintritt zahlen: ebenso in den anderen Städtischen Museen.

Für das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum müssen Besucher künftig Eintritt zahlen: ebenso in den anderen Städtischen Museen.

Foto: Anja Weber / regios24

Ab dem ersten November muss zahlen, wer eines der Städtischen Museen besuchen will. Die Einführung von Eintrittsgeldern in die Städtische Galerie und die Städtischen Museen im M2K war seit Jahren diskutiert und bereits im Frühjahr beschlossen, dann aufgrund der Corona-Krise wieder vertagt worden. In der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses entschieden die Mitglieder nun: Die Entgeltordnung kommt, und zwar noch in diesem Jahr. Das berichtet Iris Schubert (SPD), stellvertretende Vorsitzende des Gremiums.

Zudem sollen die Gebühren für die Musikschule erhöht werden. Dies ist nun für den 1. Januar des neuen Jahres geplant. Beide Maßnahmen sind Resultate des Haushaltsoptimierungsprozesses der Stadt und waren von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) vorgeschlagen worden. Noch im Juni hatte sich der Kulturausschuss dafür ausgesprochen, eine Entscheidung über die Entgeltordnungen zu vertagen, bis ein Normalbetrieb der Institutionen wieder möglich sei. Endgültig entscheiden muss nun noch der Rat über die Entgeltordnungen – da er allerdings schon im Frühjahr der Einführung von Eintrittsgeldern und der Erhöhung der Gebühren für die Musikschule zugestimmt hatte, ist anzunehmen, dass er auch dieses Mal seine Zustimmung geben wird.

Kombikarte ermöglicht Eintritt in alle Städtischen Museen

Für die Städtische Galerie ist ein Eintrittspreis von 3,50 Euro für Erwachsene vorgesehen. Senioren ab 60 Jahren zahlen 3 Euro, Kinder und Jugendliche sowie Auszubildende, Studierende und weitere ermäßigungsberechtigte Personen sollen 2,50 Euro zahlen. Kinder bis 6 Jahre, sowie Schulklassen und Jugendgruppen, sollen weiterhin keinen Eintritt zahlen. Die Jahreskarte für Erwachsene soll 18 Euro kosten, Schüler zahlen künftig 10 Euro. In den Städtischen Museen im M2K – dazu zählen das Stadtmuseum und das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum – sollen dieselben Preise gelten.

Eine Kombikarte für 5 Euro für Erwachsene soll den Eintritt in alle Städtischen Museen ermöglichen. Spezielle Veranstaltungen, wie Ausstellungseröffnungen, können weiterhin kostenlos oder zu einem ermäßigten Betrag angeboten werden.

Musikschulgebühren werden im Januar angepasst

In der Musikschule soll der 30-minütige Einzelunterricht ab dem nächsten Jahr 55,50 Euro für Kinder und Jugendliche; 60 Euro für Erwachsene kosten. 45 Minuten schlagen mit 80,50 Euro und 88 Euro im Monat zu Buche; eine Stunde soll 105,50 Euro beziehungsweise 115 Euro im Monat kosten. In der Gruppe ist der Unterricht günstiger: Hier zahlen Kinder und Jugendliche für 30 Minuten künftig 46,50 Euro im Monat, Erwachsene 50 Euro.

Wer Klavier oder Keyboard lernen will, zahlt etwas mehr als die anderen Instrumentalisten: 30 Minuten Einzelunterricht sollen für Kinder und Jugendliche künftig 62,50 Euro im Monat kosten, für Erwachsene 68 Euro. Die musikalische Früherziehung soll 23 Euro im Monat für 45 Minuten Unterricht kosten. Ensemble- und Ergänzungsangebote sowie das Band-Coaching sollen für Musikschülerinnen und -schüler gratis bleiben.

Weitere Informationen gibt es im Bürgerinformationsportal der Stadt unter ratsinfob.stadt.wolfsburg.de. Unter dem Sitzungstermin des Kulturausschusses sind die Entgeltordnungen abrufbar.

http://Wolfsburg-_Eintritt_und_höhere_Gebühren_sollen_Geld_bringen{esc#228433147}[news]

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