Etappensieg für neues Lokal an Wolfsburgs Allersee

Wolfsburg.  Eine Hürde haben Süheyl Yesilnur und sein „Aalto am Strand“ genommen: Der Wolfsburger Rat gibt der Aufstellung eines Bebauungsplans seinen Segen.

Am Allersee wäre noch Platz für ein schönes Lokal, findet der Wolfsburger Gastronom Süheyl Yesilnur. Der Rat stimmte am Mittwoch der Aufstellung eines Bebauungsplans zu.

Am Allersee wäre noch Platz für ein schönes Lokal, findet der Wolfsburger Gastronom Süheyl Yesilnur. Der Rat stimmte am Mittwoch der Aufstellung eines Bebauungsplans zu.

Foto: Anja Weber / regios24

Gute Nachrichten für Süheyl Yesilnur: Der Wolfsburger Gastronom darf sich weiter auf „den schönsten Arbeitsplatz“ der Stadt freuen. Der Rat beschloss am Mittwoch, dass ein Bebauungsplan für das Allersee-Nordufer aufgestellt wird. Der ist notwendig, bevor Yesilnur seinen Traum von einem Lokal am See verwirklichen kann.

Das von der Stadtverwaltung als „Kiosk“ bezeichnete Vorhaben, das mit einem Büdchen voller Zigaretten, Schnaps und Zeitschriften wohl weniger gemein haben dürfte als mit einer schicken Strandbar, ist nicht unumstritten. Sowohl Vertreter der CDU als auch der PUG und der AfD hatten in den vergangenen Wochen Bedenken geäußert gegen eine Erweiterung des gastronomischen Angebotes am Strand. Sie warnten vor unheilvoller Konkurrenz für den ohnehin schon wirtschaftlich angeschlagenen Kolumbianischen Pavillon. Mancher wünschte sich wohl auch einfach ein Ende der Verpflegungsödnis am Südufer. Da aber will Yesilnur nicht hin.

Wolfsburger Rat verzichtet auf Diskussion über Gastro-Projekt im Allerpark

Das hat offenbar auch der Rat verstanden. Er stimmte der Aufstellung des Bebauungsplanes nun ohne jegliche Diskussion und mit einer überwältigenden Mehrheit zu, der nur zwei Gegenstimmen und eine Enthaltung gegenüberstanden.

Yesilnur hat bislang noch nicht allzu viel verraten über sein „Aalto am Strand“. Gegenüber den Wolfsburger Nachrichten kündigte er an, Essen und Getränke anbieten zu wollen, die man mitnehmen oder direkt auf der Terrasse verzehren kann. „Nachhaltig und in einer Qualität, wie ich sie in allen Läden angeboten habe. Wir machen keine 0815-Gastronomie, sondern etwas, das Hand und Fuß hat“, sagte der 67-Jährige. Cocktails gibt es bestimmt auch – der Gastronom war nach eigenen Worten der Erste, der sie in Wolfsburg mixte.

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