Das Krippenspiel gibt es in Heiligendorf als Bildergeschichte

Heiligendorf.  Die Konfirmanden in Heiligendorf und Barnstorf wollen die Weihnachtsgeschichte in szenischen Bildern darstellen.

Die Konfirmanden aus Barnstorf und Heiligendorf entwickeln eine Weihnachtsgeschichte in Bildern.

Die Konfirmanden aus Barnstorf und Heiligendorf entwickeln eine Weihnachtsgeschichte in Bildern.

Foto: LARS LANDMANN / regios24

Das Weihnachtsfest in diesem Jahr wird den Menschen vermutlich für immer im Gedächtnis bleiben. Das glaubt Pastor Jörg Mosig von der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Adrian in Heiligendorf. Die Corona-Pandemie werde ihm einen Stempel aufdrücken, aber: Auf ihr Krippenspiel sollen die Menschen in Heiligendorf und Barnstorf nicht verzichten müssen. Die künftigen Konfirmanden wollen es in szenischen Bildern als Bildgeschichte in die Heiligabendgottesdienste einbinden und für den Fall, dass das der Pandemie wegen nicht möglich sein sollte, sogar eine Papierversion vorbereiten. Wie diese irdisch-himmlische Bildergeschichte aussehen könnte, haben sie am Dienstagabend mit ihrem Pastor besprochen.

Eines ist klar: Es wird eine moderne Geschichte um Maria, Josef und das Jesuskind. Am Anfang stand die Frage, welche der beiden Weihnachtsgeschichten sie denn darstellen wollen. Tatsächlich gibt es derer zwei. Eine kommt ohne die heiligend drei Könige aus, die andere erzählt auch von den Königen, aber die Hirten fehlen. Der 13 Jahre alte Mika meint, man könne doch beide Geschichten kombinieren. Ob sie das letztlich so machen, blieb zunächst offen. Noch stecken die 13- bis 14-jährigen Mädchen und Jungen mitten in den Planungen.

Keine klassische Kostümierung, stattdessen moderne Szenen

Die Wahl der Charaktere, die für ihre Geschichte wichtig sind, lässt auf eine volle Dosis Weihnachtsgeschichte schließen: Jesus, Maria und Josef, Hirten, Herodes, Kaiser Augustus, Tiere und Engel. Aber auch Wirte, die Maria und Josef auf der Suche nach einer Herberge aus selbiger hinausfegen sollen, stehen auf der Liste. Selbst einige Szenen haben sie sich schon erdacht. Jesus könnte im Buswartehäuschen zur Welt kommen. „Die Geschichte wird auch von der Spontanität leben“, so Pastor Mosig. Auch in Sachen Kleidung haben sie eine Richtung eingeschlagen: Es wird keine klassische Kostümierung geben.

Die Konfirmanden um ihren Pastor machen sich tiefe Gedanken. Weihnachten wird anders, Lotta sieht ihre Großeltern vermutlich nicht, und für Lina wird es in diesem Jahr ein Fest in Staffeln geben. Ihre Familie ist einfach zu groß, aber: Die Botschaft ist ihnen wichtig: Auch in schweren Zeiten ist Jesus Hoffnung.

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