Vorsicht, Trickbetrug!

Polizei Wolfsburg warnt vor Trickbetrug über Messenger-Dienst

Im jüngsten Fall hat sich ein Unbekannter als Sohn des späteren Opfers ausgegeben und das Opfer über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktiert. (Symbolfoto)

Im jüngsten Fall hat sich ein Unbekannter als Sohn des späteren Opfers ausgegeben und das Opfer über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktiert. (Symbolfoto)

Foto: Robert Günther / dpa-tmn

Wolfsburg.  Ein Betrüger gibt sich über Whatsapp als Sohn eines 67-jährigen Wolfsburgers aus. Dieser überweist ungeprüft einen vierstelligen Geldbetrag.

Die Wolfsburger Polizei warnt abermals vor einer Art der Trickbetrügerei. Dabei täuschen die Täter eine Beziehung zum Opfer vor und geben an, in einer Notlage zu sein. Im jüngsten Fall hat sich ein Unbekannter als Sohn des späteren Opfers ausgegeben und das Opfer über den Messenger-Dienst Whatsapp kontaktiert, wie die Polizei mitteilt

Im konkreten Fall gab es einen längeren Kontakt über den Messenger-Dienst, in dem der angebliche Sohn vorgab, in finanzielle Schieflage geraten zu sein. Der 67-jährige Wolfsburger glaubte daran, dass es sich bei dem Hilfesuchenden um seinen Sohn handelte und überwies ungeprüft einen vierstelligen Geldbetrag auf ein ihm angegebenes Konto.

Die Polizei warnt davor, auf solche Geldforderungen und Anbahnungen einzugehen

Erst Tage später telefonierte er mit seinem Sohn, wobei die Schwindelei aufflog und der Betrug zutage trat. Die Polizei warnt davor, auf solche Geldforderungen und Anbahnungen einzugehen.

Thomas Figge, Sprecher der Polizei Wolfsburg: „Warten Sie nicht, sondern nehmen Sie unverzüglich persönlichen Kontakt zu dem Hilfesuchenden auf und überprüfen Sie, ob es sich tatsächlich um Ihren Verwandten handelt. Notfalls suchen Sie vorher andere Verwandte oder Vertraute auf und teilen Sie sich ihnen mit. Geben Sie niemals Informationen über persönliche Lebensverhältnisse preis und überweisen sie nie blindlings Geld. Notfalls informieren Sie die Polizei.“

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