Lob für familiären Charme des Bortfelder Weihnachtsmarktes

Bortfeld.  Trotz des regnerischen Wetters kamen der Bortfelder zu ihrem Weihnachtsmarkt. Die Landfrauen-Gruppe beteiligte sich zum letzten Mal.

Trotz Regenschauer freuen sich Andreas Dreier (Organisationsteam) (von links) Bernd Feuge (Organisationsteam), Gemeindebürgermeister Gerd Albrecht und Ortsbürgermeister Wolfgang Brandes über den Start des Weihnachtsmarktes  am zweiten Adventwochenende.

Trotz Regenschauer freuen sich Andreas Dreier (Organisationsteam) (von links) Bernd Feuge (Organisationsteam), Gemeindebürgermeister Gerd Albrecht und Ortsbürgermeister Wolfgang Brandes über den Start des Weihnachtsmarktes  am zweiten Adventwochenende.

Foto: Heike Heine-Laucke / BZV

Regenschauer, nasskaltes Wetter – keine idealen Bedingungen für den Weihnachtsmarkt Bortfeld, der das zweite Adventwochenende am Samstag einläutete. Doch die Gäste störte es nicht, dass der Regenschirm das wichtigste Utensil war, das dabei sein musste.

Die Dorfbewohner und Besucher ließen sich von der Geselligkeit locken. Sehr zur Freude des Organisationsteams um Bernd Feuge, das den 26. Adventmarkt vorbereitet hatte und das zum vierten Mal in Folge als Verein Weihnachtsmarkt Bortfeld agierte. 30 weihnachtlich dekorierte Buden und Zelte warteten mit einem abwechslungsreichen Angebot auf. Dazu gehörten Essen und Trinken, Hobbykunsthandwerk, professionelle Händler sowie ein Bühnenprogramm.

Ortsbürgermeister Wolfgang Brandes eröffnete den Markt, unter den Gästen befand sich ebenfalls Gemeindebürgermeister Gerd Albrecht, der dem Weihnachtsmarkt traditionell eine Stippvisite abstattete. Bernd Feuge, Vorsitzender des Organisationsteams, verriet: „Der Aufbau des Marktes hat schon viel mit Routine zu tun, aber das Wetter haben wir nicht im Griff.“

Beim Start war die Besucherschar noch verhaltend, doch im Laufe des Tages und des Abends füllte sich der Platz und die Gäste drängten sich an den Ständen und an der Bühne. Das Bühnenprogramm wurde unter anderem vom Kindergarten Pusteblume, der Jazz-Dance-Gruppe „Spidergirls“, dem Theaterkreis Bortfeld sowie der Bläserkreis Bortfeld-Bettmar mitgestaltet.

Gibt es ein „Geheimrezept“, das den Weihnachtsmarkt für Gäste aus nah und fern interessant macht? Darauf antwortete Gabriele Knigge aus Vechelde: „Nette Leute, der Markt ist klein und gemütlich. Für meine Familie, Freunde und Bekannte habe ich hier schon Weihnachtsgeschenke gefunden.“ Ursula Osterloh (90) kommt bereits seit zehn Jahren nach Bortfeld und sagt: „Es ist ein feiner Markt.“ Allerdings vermisse sie mit ihrer Tochter die Losbude. „Wir haben beim ersten Besuch des Weihnachtsmarktes einen Handschmeichler gewonnen,“ erinnert sich die Seniorin.

Weihnachtsmärkte im Kreis Peine – Was Sie wissen müssen

Eine etwas weitere Anreise hatte auf Empfehlung einer Kollegin Heike Lübbecke aus Wolfsburg auf sich genommen. Ihr Fazit: „Toll, die liebevoll dekorierten Buden und lobenswert das ehrenamtliche Engagement, das dahinter steckt.“ Monika Damke und Brigitte Schröder, gehören der Wandergruppe der Turnbrüderschaft Bortfeld (TBB) an und sind sich einig: „Den Charme des Marktes macht der Zusammenhalt der Bortfelder aus und die familiäre Atmosphäre.“

Doch für den kommenden Markt wird sich etwas ändern. Die sechs Landfrauen aus Bortfeld, die im Zelt selbst gemachte Marmelade und Eierlikör anboten, werden dann nicht mehr dabei sein. „Uns fehlt der Nachwuchs und wir räumen das Feld für andere Anbieter,“ erklärte Landfrau Susanne David. Die evangelische Frauenhilfe indes freute sich über ein neues Zelt, in dem sie Kaffee und Waffeln anbot.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder